14.04.2010 12:29

Regionalkonferenz: Unterstützung aus der Wirtschaft

Die Sponsoren der Europäischen Regionalkonferenz über soziale Verantwortung.

Regionalkonferenz: Unterstützung aus der Wirtschaft

Eine Großveranstaltung wie die Europäische Regionalkonferenz ist auch auf Unterstützung aus der Wirtschaft angewiesen. Das Österreichische Rote Kreuz bedankt sich in diesem Sinn bei der RZB, der Uniqa und der Telekom Austria. Auch das Bundesministerium für Gesundheit und die Stadt Wien haben mit ihren Beiträgen die Konferenz ermöglicht.

 

RZB-Boss Dr. Walter Rothensteiner war Gast der Eröffnungszeremonie in der Wiener Hofburg: "Soziale Verantwortung ist ein wesentliches Thema, ich bin vorbelastet, weil ich ja auch Vizepräsident des ÖRK bin und einiges damit zu tun habe. Ich nehme mir da auch gerne Zeit. Gerade diese Konferenz zeigt Völkerverständigung - die drei Schwerpunktthemen alternde Gesellschaft, Migration und die humanitären Folgen der Wirtschaftskrise beschäftigen ganz Europa."

 

Besonders mit Fragestellungen im Bereich Migration befasst sich die RZB. "Wir sind sehr stark beim Thema Migration engagiert, gerade in Wien, wo wir auch beim Integrationspreis federführend dabei sind, weil wir einfach glauben, dass wir im 21. Jahrhundert diese geistigen Grenzen auch wegbringen müssen," so Dr. Rothensteiner am Rande der Konferenz.

 

Die Stadt Wien unterstützt als "Gastgeberin" ebenfalls die Konferenz. Bei der Eröffnung begrüsste Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely die Delegierten. Am Abend des Eröffnungstages gab Bürgermeister Michael Häupl einen Empfang im Rathaus. Zur Bildergalerie

 

Auch dem Vertreter der Uniqa-Gruppe, Dr. Christoph Stolberg, sind die Themen der Konferenz ein Anliegen und nicht fremd. "Wir als Uniqa haben als privater Krankenversicherer eine jahrzehntelange Kooperation mit dem RK. Darüber hinaus zu den Themen, die auch die Schwerpunkte der Konferenz bilden, ein intimes Diskussionsverhältnis. Die gesellschaftliche Alterung beschäftigt uns sehr direkt. Wir haben uns längst über den reinen Versicherungsbetrieb hinaus in soziale Services engagiert. Multikulturalität ist für uns gelebter Alltag - wir haben uns in 20 europäische Länder verbreitet, für uns gibt es ein ständigen Austausch von kulturellen Interaktionen."

 

Die Phänomene der demographischen Alterung und des interkulturellen Austauschs sieht Dr. Christoph Stolberg als große Chance für die Gesellschaft: "Wir wollen mit unserer Tätigkeit als Unternehmen am Aufbau moderner Zivilgesellschaften mitwirken."

 

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