13.10.2020 10:23

Rückenwind für die Stopp Corona-App

Design Thinking Workshop an der Fachhochschule Krems

Rückenwind für die Stopp Corona-App
Peter Kaiser, stv. Generalsekretär ÖRK, ist vom Design-Thinking-Prozess begeistert

Contact-Tracing-Apps können Leben retten: Statistisch können zwei User der Stopp Corona-App je eine Neuinfektion mit dem Coronavirus verhindern. In Österreich wurde die Stopp Corona-App bereits mehr als eine Million Mal heruntergeladen. Die Vorteile von Tracing Apps sind klar nachvollziehbar und selbst namhafte Datenschutzaktivist_innen, darunter Max Schrems, empfehlen die Stopp Corona-App zu verwenden.

 

Österreichisches Rotes Kreuz und IMC FH Krems veranstalten Design Thinking Workshop 

 

Das Österreichische Rote Kreuz  als treibende Kraft hinter der Stopp Corona-App, brachte daher eine Design Challenge mit der Fragestellung „Wie können wir die Anzahl der Nutzer_innen der Stopp Corona-App erhöhen?“ am Institut Gesundheitsmanagement ein.

Daraufhin erarbeiteten am 5. und 6. Oktober insgesamt 34 Studierende des Masterstudienganges Management von Gesundheitsunternehmen gemeinsam mit 11 Vertreter_innen aus Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und -versorgung Ideen und erste Prototypen zur Lösung der Aufgabenstellung. Dafür wurde ein Design Thinking Workshop veranstaltet, in dessen Rahmen auch die Ergebnisse vorgestellt wurden.

 

Die erarbeiteten Ideen und Prototypen sind vielseitig und reichen von informativen Erklärvideos über App-Botschafter_innen bis hin zu einem eigenen Stopp Corona-App Song. Der Stv. Generalsekretär des ÖRK, DI Peter Kaiser, zeigte sich begeistert vom agilen Prozess und den daraus resultierenden Ergebnissen. „Eine konsequente und effiziente Benutzerzentrierung im Gesundheitswesen ist notwendig. Ich danke dem ÖRK für die Bereitschaft gemeinsam an die Lösung dieser Problemstellung heranzugehen,“ betont Institutsleiter Prof.(FH) Dr. Manfred Pferzinger.

 

Über das Institut Gesundheitsmanagement

Das Institut Gesundheitsmanagement der IMC Fachhochschule Krems beschäftigt sich unter anderem mit Produkt- und Servicedesign nach den Gesichtspunkten des Human-Centered Designs. Dabei werden die Bedürfnisse von relevanten Benutzergruppen konsequent in den forschungsgeleiteten Entwicklungsprozess miteinbezogen. Das Institut beherbergt die beiden Studiengänge Betriebswirtschaft für das Gesundheitswesen (Bachelor) und Management von Gesundheitsunternehmen (Master).

 


 

 

 

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