Die Präsidenten der Landesverbände des Österreichischen Roten Kreuzes sowie das Österreichische Jugendrotkreuz haben im Jahr 1961 aus Anlass des 65. Geburtstages des höchst verdienstvollen damaligen Präsidenten Hans Lauda die Dr. Hans Lauda-Stiftung ins Leben gerufen.


Aus dieser Stiftung werden jährlich Ehrenpreise an Personen oder Rotkreuz-Dienststellen vergeben, die sich durch hervorragende Leistungen im Rahmen der Rotkreuz-Arbeit besonders ausgezeichnet haben.

Antrag Landesverband Niederösterreich

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Herr Oberrettungsrat Karl Timal

Herr Timal trat 1952 der Bezirksstelle Berndorf/St. Veit als Rettungssanitäter bei und wurde 1991 zum Bezirksstellenleiter gewählt. Unter seiner Leitung entstanden die Ortsstelle Weissenbach und der Neubau der Bezirksstelle in der Leobersdorfer Straße 56, wo er selbst bei einigen Bauabschnitten mitgearbeitet hat. Er ist auch Mitglied im Organisationsteam des Volksfestes, welches heuer schon zum 46. Mal veranstaltet wurde. Herr Timal ist mit Leib und Seele Mitglied des Roten Kreuzes und hat sein Privatleben oft hintangestellt. Mit seiner Ausgeglichenheit – auch in schwierigen Zeiten - sowie seinem kameradschaftlichen Umgang mit Kollegen und Patienten ist er ein ganz besonderes Vorbild. 

 
Herr Haupthelfer Leopold Rieder

 

Mit 21 Jahren ist Herr Rieder der Bezirksstelle Waidhofen/Thaya beigetreten. Seit seiner Pensionierung ist Herr Rieder mehrmals wöchentlich als Rettungsfahrer im Einsatz und er fährt zweimal in der Woche Nachtdialysen. Seit 1984 ist er Organisator von Blutspendeaktionen in Raabs. Er leitete die Evakuierung beim Hochwasser 2002 und 2006 und war federführend bei der Einführung des Notarzteinsatzfahrzeuges in Raabs im Jahr 2007 beteiligt. Herr Rieder wird von seinen Kollegen sowie den Patienten sehr geschätzt und er ist immer vor Ort, wenn Not am Mann ist.

 

 

 

 

 

Antrag Landesverband Oberösterreich

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Herr Bezirksstellenleiter Stv. Direktor Johann SPICKER

Herr Direktor Spicker ist seit über 25 Jahren Bezirksstellenleiter-Stellvertreter und führt diese Funktion sehr aktiv und mit hohem Engagement aus. Als ehemaliger Direktor der VKB Bank Braunau unterstützt Herr Spicker den Finanzreferenten mit seinem Fachwissen, was sich positiv auf die finanzielle Entwicklung der Bezirksstelle ausgewirkt hat.

 

Auch bei Personaleinstellungen bringt Herr Spicker seine wertvollen Erfahrungen und hohe Kompetenzen bei Hearings ein.

 

Herr Abteilungskommandant Gerhard AGLAS

 

Herr Aglas ist seit 1997 Mitarbeiter im Rettungsdienst und hat nicht nur die Führungskräfteausbildung mit Offiziersausbildung, sondern auch die Ausbildung zum Trinkwasserspezialisten abgeschlossen. Seit 5 Jahren leitet er die TWA-Einheit des Oberösterreichischen Roten Kreuzes und er ist schon seit vielen Jahren national und international in der Katastrophenhilfe des Österreichischen Roten Kreuzes unterwegs: Zuletzt war er in Haiti im Einsatz. 

 

Auch als Vortragender ist Herr Aglas international tätig, er schulte bereits Mitarbeiter in Mazedonien, Kroatien, Serbien und Montenegro.

 

 

Antrag Landesverband Kärnten

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Frau Oberrettungsrätin Christa SALITERNIG

 

Frau Saliternig ist seit über 51 Jahren freiwillige Mitarbeiterin der Bezirksstelle Völkermarkt. Ihr persönliches Engagement hat sich positiv auf die Entwicklung der Bezirksstelle ausgewirkt. Sie hat viele wichtige Entscheidungen, wie den zweimaligen Standortwechsel, die Inbetriebnahme des Notarzteinsatzfahrzeuges sowie die Schaffung neuer Tätigkeitsbereiche mitgetragen und bei der Umsetzung geholfen. Als GSD-Referentin konnte sie große Erfolge in der mobilen Hauskrankenpflege erzielen.

Antrag Landesverband Steiermark

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Projekt „Jugendsprecherinnen des Landesverbandes Steiermark“


Partizipation gilt heute als eine der zentralen methodischen Ansätze in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen des Prozesses „Die Jugend und das Rote Kreuz“ wurde die Beteiligung intensiv diskutiert und dem Leitungsteam der steirischen Rotkreuz-Jugend war die rasche und effiziente Umsetzung ein großes Anliegen.

 

 Es wurde seitens der Abteilung Rotkreuz-Jugend das Konzept einer Art „Klassensprecher“ erarbeitetet, welches Jugendliche in die Entscheidungsprozesse der Jugendgruppen einbindet. Bei den ersten Wahlen im Sommer 2012 wurden Frau Lisa Eder aus Mürzzuschlag zur Landesjugendsprecherin und Frau Julia Khom aus Murau zu ihrer Stellvertreterin gewählt, die in dieser Funktion in alle Entscheidungen der Rotkreuz-Jugend eingebunden werden.

 

Dabei ersetzten sie die bereits bestehende Struktur aus Jugendbetreuern und Jugendreferenten nicht, sondern ergänzen diese um den Blickwinkel der Jugend. Die Jugendsprecher sollen auch selbst Projekte initiieren und leiten. Trotz der kurzen Zeit seit Einführung können bereits Erfolge vorgewiesen werden, und es zeigt sich, dass mit diesem Projekt ein wichtiger und richtiger Weg beschritten wird.

 

Es freut mich sehr den beiden engagierten jungen Damen Lisa Eder und Julia Khom, in Anerkennung Ihrer besonderen Aufgabe einen Preis aus der Dr. Hans Lauda-Stiftung zu überreichen.

Antrag Landesverband Burgenland

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Frau Gerlinde IVANKOVICS

 

Frau Ivankovics ist eine langjährige freiwillige Mitarbeiterin des Landesverbandes Burgenland. Derzeit leitet sie die Team Österreich Tafel und das Kriseninterventionsteam der Bezirksstelle Jennersdorf.

 

Sie ist auch Mitglied des Bezirksausschusses in Jennersdorf und übt diese Funktion in hervorragender Art und Weise aus. Stets ist sie bereit, erforderliche Fortbildungen zu absolvieren und gilt als „gute Seele“ der Bezirksstelle Jennersdorf.

Antrag Landesverband Salzburg

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Herr Bezirksrettungskommandant ORR Gerhard WECHSELBERGER

 

Herr Wechselberger ist seit 1983 ehrenamtlicher Mitarbeiter im Landesverband Salzburg. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag im Bereich der Ausbildung, wo er insbesondere für die Organisation der Notfallsanitäterausbildung verantwortlich war. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in verschiedenen Führungsfunktionen im Notfalldienst und in der Ausbildung, ist Herr Wechselberger hochgeschätzt und im ganzen Bundesland anerkannt.

 

Zuletzt war Herr Wechselberger im Rahmen der internationalen Katastrophenschutzübung TARANIS im Juni 2013 für die Planung der dreitägigen Feldübung verantwortlich. Aufgrund seiner hervorragenden Arbeit erhielt das Rote Kreuz viel internationale Anerkennung und Lob.

Antrag Landesverband Vorarlberg

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Schulungsreferat des Landesverbandes

 

Das Aus- und Fortbildungsangebot für die Mitarbeiter des Landeverbandes Vorarlberg ist groß. Den Mitarbeitern und Freiwilligen stehen rund 90 verschiedene Veranstaltungen zur Aus- und Fortbildung sowie zur Qualitätssicherung und Rezertifizierung zur Verfügung.  55 dieser Veranstaltungen werden direkt vom Bildungscenter in Vorarlberg angeboten.

 

Das Kernteam von neun beruflichen Mitarbeitern und zwei Zivildienern wird von ca. 50 Ausbildnern und Trainern im Bereich der internen Fachausbildung und ca. 100 Lehrkräften für den Bereich der Ersten Hilfe unterstützt. In den letzten Jahren hat das Landeschulreferat sich auf die wichtigen Faktoren Kreativität, Spannung und Abwechslung in der Fortbildung eingeschworen. Ein langweiliger Frontalunterreicht mit Power-Point gehört der Vergangenheit an.

 

Die Anmeldezahlen für die Schulungsveranstaltungen steigen rasant, was zur Folge hat, dass das gesamte Schulungsteam enorm gefordert und jeder Einzelne viel Freizeit dafür aufbringt.

 

Stellvertretend für das Schulungsteam des Landesverbandes Vorarlberg nimmt dessen Leiterin Frau Mag. Sabine Berchtold den Dr. Lauda-Preis entgegen.

Antrag Österreichisches Jugendrotkreuz

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Bundesleitung: Herr Sektionschef i.R. Dr. Heinz GRUBER


Herr Dr. Gruber startete 1979 seine Beamtenkarriere im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst als Leiter der Abteilung Behindertenpädagogik und Sonderschulwesen; 1991 konnte er als Stellvertretender Bundesvorsitzender des ÖJRK gewonnen werden, zum Bundesvorsitzenden wurde er 1995 gewählt.

 

Es ist auch Dr. Grubers besonderer Verdienst, dass das ÖJRK im Bildungswesen so stark verankert ist. Unter seiner Führung wurden Schwerpunkte in der Lese- und Medienkultur gesetzt, z.B. durch die Weiterentwicklung von Jugendmagazinen.

 

Sein Interesse galt auch der außerschulischen Jugendarbeit im Roten Kreuz: Er initiierte die Einrichtung des „Jugend:Service“ und der „Servicestelle für Gesundheitsbildung – GIVE“. Seit Juli 2003 ist er ÖJRK-Herausgebervertreter der Schülerzeitschriften des ÖJRK (z.B. Spatzenpost). Er setzt sich noch immer mit großem Engagement und Herz für die Belange des Jugendrotkreuzes ein. 

 

Bundesleitung: Herr Landesschulinspektor Mag. Rudolf TOTH

 

 

Herr Mag. Toth, Landesschulinspektor für Berufsschulen in Niederösterreich, ist seit September 2000 Bundesreferent für Berufsschulen beim ÖJRK. Seine Aufgabe ist es, die humanitären Aktivitäten des Jugendrotkreuzes in diesem Schulbereich auf Bundes- und Landesebene in Niederösterreich zu koordinieren.

 

Hervorzuheben ist sein vorbildliches Engagement für ein Projekt in Bufuka/Uganda. Durch die österreichische Unterstützung konnten dort Wasserbehälter gebaut werden und Kinder erhielten Schwimmkurse, dadurch muss kein Kind mehr beim Wasser holen ertrinken. Das war das Ziel seines Lebenswerkes, das er 2006 - am Tag seiner Hochzeit - gestartet hat. Weiters unterstützt Herr Toth persönlich einen jungen Migranten, um ihm eine Ausbildung zu ermöglichen.

 

Landesleitung Wien: Frau Bezirksschulinspektorin Mag. Ulrike MANGL

 

Frau Mag. Mangl übt seit fast einem Jahrzehnt die ehrenamtliche Tätigkeit als stellvertretende Landesleiterin des Wiener Jugendrotkreuzes aus.  Neben den Aktionen zur Leseerziehung und den Kartenaktionen sind es vor allem die Helfi-Aktionen, das Schulschwimmen und die ungemein erfolgreichen Ferienaktionen, die von Frau Mangl großartig unterstützt werden. Frau Mag. Mangl versteht es ausgezeichnet, Menschen zu motivieren: Die Erste-Hilfe Kurse für Schüler, aber auch für Lehrer würden ohne ihr Zutun nicht so großen Zuspruch erfahren.

Antrag Landesverband Tirol

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Herr Walter KLIEBER


Herr Klieber ist 1952 dem Roten Kreuz beigetreten. Er war von 1956 bis 1991 hauptamtlicher Mitarbeiter und seit seiner Pensionierung engagiert er sich ehrenamtlich in der Bezirksstelle Telfs, wo er sich als vorbildlicher und äußerst verdienter Mitarbeiter in vielen Bereichen engagiert. 

 

In den 80-iger Jahren war Herr Klieber Gründungsmitglied der Sondereinsatzgruppe der Bezirksstelle Telfs. Mit seinem Puch Pinzgauer und anderen technischen Hilfsgeräten hat er ganz wesentlich zur Vorreiterrolle der Bezirksstelle Telfs in der Abwicklung und Versorgung von Großunfällen, Suchaktionen und anderen größeren Schadensereignissen beigetragen.

 

Herr Hermann SONNTAG (geb. 1950)



Herr Sonntag ist seit 36 Jahren aktives Mitglied im Rettungs- und Krankentransport der Bezirksstelle Hall. Seit vielen Jahren organisiert er den Flohmarkt in Wattens und den größten Tiroler Bücherflohmarkt, mit mehr als 20.000 Euro Reinerlös für das Rote Kreuz. Ganz besonders kümmert er sich um ältere Rotkreuz-Mitglieder. Er hat eine Seniorengruppe der Dienststelle ins Leben gerufen und ist der gute Geist der Weihnachtsaktion für Bedürftige. Herr Sonntag ist ein „stiller Held“, den wir heute ehren möchten.

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