Viele ältere Menschen haben den Wunsch, ihre letzen Tage in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Dabei sterben aber 70 Prozent der Österreicher in Pflegeheimen oder Krankenhäusern. Der Begriff „Palliativ Care“ kommt aus der Hospitzbewegung und ist ein Ansatz, mit dem die Lebensqualität von PatientInnen und ihren Familien in der letzten Lebensphase verbessert werden soll, wenn sie mit einer lebensbedrohlichen Krankheit und den damit verbundenen Problemen konfrontiert sind. Dies soll durch Vorsorge und Linderung von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen und richtige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen und anderen physischen, psychosozialen und spirituellen Problemen erfolgen.
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Palliativ Pflege

Viele ältere Menschen haben den Wunsch, ihre letzen Tage in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Dabei sterben aber 70 Prozent der Österreicher in Pflegeheimen oder Krankenhäusern. Der Begriff „Palliativ Care“ kommt aus der Hospitzbewegung und ist ein Ansatz, mit dem die Lebensqualität von PatientInnen und ihren Familien in der letzten Lebensphase verbessert werden soll, wenn sie mit einer lebensbedrohlichen Krankheit und den damit verbundenen Problemen konfrontiert sind. Dies soll durch Vorsorge und Linderung von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen und richtige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen und anderen physischen, psychosozialen und spirituellen Problemen erfolgen.


OT Wild


Monika Wild ist die Leiterin des Bereiches Gesundheits- und Soziale Dienste beim Österreichischen Roten Kreuz. Bereits vor drei Jahren wurde hier ein Projekt gestartet, bei dem vor allem die Frage im Vordergrund steht, wie die Palliativ-Care-Kriterien in die Regelversorgung eingebunden werden können. Katharina Heimerl, praktische Ärztin und Mitarbeiterin der Fakultät für interdisziplinäre Forschung der Alpe-Adria Universität beschreibt den Projektablauf


OT Heimerl


Das Positions- & Aktionspapier des „Gut versorgt bis zuletzt – Palliative Care in der Hauskrankenpflege“ enthält unter anderem Forderungen an die Gesundheits- und Sozialpolitik. Werner Kerschbaum, stellvertredender Generalsekretär des Österreischischen Roten Kreuzes:


OT Kerschbaum


Pflege wird in den meisten Fällen durch die Öffentliche Hand finanziert, dabei stehen die Kosten im Vordergrund. Auf qualitative Unterschiede wird dabei kaum Rücksicht genommen. Dadurch fehlt aber oft die Zeit für wesentliche Dinge in der Pflege, Wild:


OT Wild


Das Positions- & Aktionspapier zum Thema Palliative Care ist als Broschüre auf der Homepage des Österreichischen Roten Kreuzes abrufbar.

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