In Simbabwe ist eine verheerende Choleraepedemie ausgebrochen. Knapp 17.000 Menschen sind erkrankt, über 800 bereits gestorben. Die Dunkelziffer der Cholera-Infizierten dürfte weit darüber liegen, da sich Kranke noch nicht in ärztliche Behandlung begeben konnten und somit nicht registriert sind.
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In Simbabwe ist eine verheerende Choleraepedemie ausgebrochen. Knapp 17.000 Menschen sind  erkrankt, über 800 bereits gestorben. Die Dunkelziffer der Cholera-Infizierten dürfte weit darüber liegen, da sich Kranke noch nicht in ärztliche Behandlung begeben konnten und somit nicht registriert sind. Mit Beginn der Regenzeit verschärft sich die Lage täglich, eine weitere massive Ausbreitung wird befürchtet. Gerlinde Astleithner, die gerade aus der Katastrophenregion zurückgekehrt ist, berichtet:
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Gesundheitsfachleuten zufolge fördert der Mangel an sauberem Wasser die Ausbreitung der Cholera. Ein oberösterreichischer Rotkreuz-Mitarbeiter ist bereits im Choleragebiet.und bereitet den Einsatz von Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor.
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Zu der Aufgabe der Rotkreuz-Mitarbeiter gehört auch die Verteilung des Wassers. Durch ihre Hilfe soll die Versorgung der Hauptstadt Harare sichergestellt werden.


Das erste Team bleibt voraussichtlich fünf Wochen vor Ort, die Dauer des Gesamteinsatzes ist nicht abzusehen.

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