14.06.2019 14:51

Nova Rock: 2. Konzerttag – es bleibt heiß

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag sowie am Freitag stieg die Anzahl der Versorgungen erwartungsgemäß an – schwerwiegende medizinische Notfälle blieben glücklicherweise aus.

Nova Rock: 2. Konzerttag – es bleibt heiß

Sonnenschein und heiße Temperaturen – so stellt sich das Wetter am Freitag dar. Die heißen Temperaturen konnten der guten Laune der Festivalteilnehmer keinen Abbruch tun.

 

Mehr Versorgungen – aber keine besonderen Vorfälle

Durch den Bühnenbetrieb kam es – wie üblich – zu weiteren Verletzungsmustern. „Nicht immer wird geeignetes Schuhwerk getragen, und in der allgemeinen Euphorie vor der Bühne kommt es dann natürlich auch zu Verletzungen – Schürfwunden, verstauchte Knöchel, aber auch Kollapse stehen an der Tagesordnung“, schildert Thomas Horvath vom Roten Kreuz Burgenland. „Aber darauf sind wir eingestellt. Wir haben auch mobile Teams im Einsatz, welche mit speziellen Fahrtragen ausgerüstet sind, die bei unebenem Boden verwendet werden können, um Besucher in unser Behandlungszelt bringen. Hin und wieder kann es dann auch erforderlich sein, dass wir jemanden zur weiteren Abklärung oder Behandlung in ein Krankenhaus bringen. Aber in der Regel bekommen wir die Leute schnell wieder fit.“

 

Neben diversen Verletzungen sind es vor allem alltägliche Probleme und Problemchen, für deren Lösung die Hilfe des Roten Kreuzes in Anspruch genommen wird. „Von Augenentzündungen bis zum Nasenbluten, von Insektenstichen bis zu Magenschmerzen – wir behandeln hier so gut wie alles“, erzählt der Leitende Notarzt Dr. Philipp Karner. „Die Hitze stellt eine zusätzliche Herausforderung an uns: Wir müssen nicht nur Patienten versorgen, sondern auch bei unseren Mitarbeitern auf ausreichend Pausen achten. Die hohen Temperaturen gehen natürlich auch an ihnen nicht spurlos vorüber, aber sie halten tapfer durch“, zeigt sich Karner stolz auf die Sanitäter und Ärzte.

 

Einsatzzahlen

Durchgeführte Behandlungen von Dienstag bis Freitag 14:30 Uhr: 1.034

 

26 Patientinnen und Patienten wurden zur weiteren Abklärung bzw. Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 

An den Konzerttagen sind bis zu 120 Sanitäter und bis zu 12 Ärzte im Einsatz.

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