Email, die Risiken werden oft unterschätzt!

Die Risiken, die mit der Email-(Adresse) verbunden sind, sind nicht zu unterschätzen…

 

Unsere Email-Konten bzw. Email-Adressen sind mitunter unser wichtigste Kommunikationskanal. Wir teilen in unseren Emails sehr private und auch sehr wertvolle Informationen mit anderen Menschen und Organisationen. Unsere Email-Adressen sind auch in vielen Fällen die Benutzernamen zu vielen, teils auch sehr wichtigen, Online-Diensten.

 

Und hier entpuppen sich auch schon die darin innwohnenden Risiken.

Sollte jemand irgendwie Zugang zu unserer Mailbox erlangen, kann diese Person, die notwendige kriminelle Energie vorausgesetzt, sehr viel Schaden in unseren privaten, beruflichen und finanziellen Lebensbereichen anstellen.

 

Hier ein kleiner Überblick, was alles möglich ist, wenn der Zugang zu unserer Mailbox in die falschen Hände gerät:

 

- die Person kann über einen Webmail–Zugang, und der existiert fast immer, auf alle Emails zugreifen, die dort gespeichert sind.

Darin könnten z. B. auch enthalten sein

  • Zugangsdaten zu anderen mit dieser Email „verbundenen“ Online-Diensten
  • Persönliche Daten von Freunden und Kollegen, die dadurch leichter angreifbar werden
  • Im „Gesendete Mails“-Ordner finden sich vielleicht Scans von Dokumenten, welche an Behörden geschickt wurden (z.B. Passkopie etc.)
  • Und natürlich viele sonstige Informationen, mit denen sich recht einfach Identitätsdiebstahl betreiben lässt

 

- Natürlich kann sich der oder die Missetäter*in mit Ihrer Email dann auch noch bei verschiedenen anderen Diensten registrieren

 

- Er oder sie wird vermutlich auch das Passwort für Ihre Mailbox ändern, dann sind Sie vorerst einmal ausgesperrt, oder vielleicht auch nur eine Zeit lang heimlich mitlesen, um mehr Informationen zu sammeln

 

Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten, welche aus meiner Sicht schon schlimm genug sind.

 

Um nicht so ganz unerfreulich in das neue Jahr zu starten, lassen die folgenden Maßnahmen die oben angeführten Szenarien schon weniger wahrscheinlich werden:

  • Ein laaaaaaaanges, sicheres Passwort, welches sonst nirgendwo verwendet wird
  • Wenn möglich: eine 2-Faktor-Authentifizierung (so wie bei den Banken). Wird leider noch nicht überall angeboten.

 

Details zur 2 Faktor-Authentifizierung folgen im nächsten Newsletter.

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