E-Mails sind wie Postkarten!

Auch im Jahr 2018 und in Zeiten der DSGVO ist das leider immer noch so. Es gibt noch keinen durchgängigen und benutzerfreundlichen Standard für sichere (= verschlüsselte) E-Mails. E-Mails werden im Klartext versendet. In manchen Bereichen ist glücklicherweise die Übertragung schon verschlüsselt, jedoch kann man davon leider nicht ohne weiteres ausgehen.

 

Daher gilt: Beim Versenden von E-Mails im Hinterkopf den Gedanken zu haben, dass E-Mails wie Postkarten sind.

 

… nachdem wir das einmal kurz wirken haben lassen, möchte ich gerne ein paar Ergänzungen machen, damit nicht unmittelbar nach dem Versand dieses Newsletters die Kommunikation zusammenbricht.

 

  1. Es bedarf krimineller Energie, um den Inhalt von E-Mails widerrechtlich zu lesen.
  2. E-Mails von und zu "roteskreuz.at"-Adressen sind sicher.
  3. Für E-Mails an andere Empfänger, das sind alle E-Mail-Adressen, die nicht mit roteskreuz.at enden, ist mehr Vorsicht geboten.
  4. Normale Kommunikation ist auch bei diesen unbedenklich (auch wenn Namen darin genannt werden).
  5. Vorsichtig muss man auf alle Fälle beim Versenden von z.B. Namenslisten sein. Hier sollte die Zustimmung der Betroffen vorhanden sein.
  6. Gesundheitsdaten in E-Mails fordern Verschlüsselung (… die SVNR ist auch schon ein Gesundheitsdatum)!
    Siehe dazu Verschlüsselung von E-Mails

 

Im Bereich zum sicheren Versand von E-Mails wird es in der kommenden Zeit noch zu deutlichen Verbesserungen kommen müssen. Wir halten Sie diesbezüglich am laufenden.

 

Also abschließend sei gesagt: Kein Grund zur Panik, Vorsicht ist jedoch immer sinnvoll!

 

Autor: Claus-Jürgen Kiss

 

 

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