Schnelleinsatzgruppe


Unabhängig davon, ob es ein Massenanfall von verletzten Personen ist, die eine umfangreiche medizinische und sanitätsdienstliche Versorgung benötigen, oder eine große Anzahl Unverletzte, die psychosoziale Unterstützung, Verpflegung oder Unterkunft brauchen – immer werden ähnliche Aufbau- und Ablauforganisationsstrukturen wirksam.

 

Es wird darauf Wert gelegt, die vorhandenen Ressourcen

so flexibel und modular zu verwenden, dass damit das Bestmögliche zur rechten Zeit und am rechten Ort für alle Betroffenen zur Verfügung gestellt werden kann.

 

Auch im Falle eines geplanten Großeinsatzes, z. B. Ambulanzdienst bei Großveranstaltungen wird auf diese Strukturen zurückgegriffen um den Einsatz erfolgreich abzuwickeln.

 

Diese gemeinsame Strategie und einheitliche Sprachregelung gewährleistet einen effizienten Einsatz von Personal und Material und ist Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit unterschiedlicher Einheiten im Großeinsatz.

 

Ziel ist es, einen koordinierten und effizienten Einsatz aller Rotkreuz-Ressourcen im

Großeinsatz sicherzustellen, um für eine größtmögliche Anzahl von betroffenen Menschen das, in der Situation Bestmögliche, zu erreichen.

 

Dabei steht die Versorgung der Betroffenen – Personen, die durch ein Ereignis direkt oder indirekt bedroht oder geschädigt wurden – im Vordergrund. Zur Versorgung zählt die Gesamtheit aller Maßnahmen, mit dem Zweck, die Leistungen und Güter, die zur Abdeckung der grundlegenden Bedürfnisse der Betroffenen notwendig sind, sowie die erforderlichen Einsatzmittel aufzubringen, bereitzustellen und zu verteilen.

 

Um diese Ziele zu erreichen sind Schnelleinsatzgruppen gegründet worden. In diesen Einheiten agiert speziell Geschultes Einsatzpersonal.

Diese Mitarbeiter halten regelmäßig Treffen ab wo sie sich Fort.- und Weiterbilden sowie auch immer wieder Übungen mit allen anderen Behörden und Organisationen abhalten.

 

 

 

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