11.10.2016 08:33

Rotes Kreuz Eisenstadt sucht LESEPATEN

Das Rote Kreuz sucht ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten für den Bezirk Eisenstadt-Umgebung

Rotes Kreuz Eisenstadt sucht LESEPATEN

„Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte“.

Astrid Lindgren.

 

Lesepatinnen und Lesepaten gesucht!

 

Mit dem Schuljahr 2016/2017 wird das erfolgreiche Lesepaten-Programm im Bezirk Eisenstadt fortgesetzt. Aufgrund des großen Bedarfs werden noch ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten gesucht, die bereit sind, eine Stunde pro Woche mit einem Kind gemeinsam zu lesen.

Nähere Informationen: E-Mail, Teamleiterin Brigitte Buxbaum 0664/8404066

 

 

Über das Lesepaten-Projekt

 

Sinnerfassendes Lesen gilt als Grundlage für das Lernpotential in anderen Fächern und als Chance für den weiteren Bildungs- und Berufsweg. Entscheidend für die Lesekompetenz sind laut Studienergebnissen: die Bildung der Eltern, die Lese- und Lern-Situation zu Hause (eigenes Zimmer bzw. Lernplatz) sowie adäquate Literatur und Zugang zum Internet.

Das Rote Kreuz Burgenland hat sich zum Ziel gesetzt, Barrieren abzubauen, und unterstützt mit dem Lesepaten-Programm Volksschulkinder in der Erkundung der Leselandschaft. Dieses Programm wird auch an den Volksschulen des Bezirks Eisenstadt mit großem Erfolg angeboten.

 

Das Rote Kreuz organisiert daher Lesepatenschaften für Kinder, die Lesehilfe in Anspruch nehmen möchten und denen dies von Lehrerinnen und Lehrern empfohlen wurde. Die Schülerinnen und Schüler werden von der Volksschule proaktiv identifiziert und von den betreuenden Lehrerinnen und Lehrern vorgeschlagen. Betreut werden die Volksschülerinnen und Volksschüler von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Roten Kreuzes, die ehrenamtlich mit den Kindern arbeiten und zu ihrer Weiterentwicklung beitragen. Dabei werden unter besonderer Bedachtnahme auf die pädagogischen und didaktischen Rahmenbedingungen der Zielgruppe die Leseschwächen erkannt und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Einzelnen spielerisch behoben. Hierbei kommt es zu keiner Unterscheidung zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund.

 

Eingesetzt werden vom Roten Kreuz ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten, die, nach einer kurzen Informationsveranstaltung, an die Schulen gehen, um einen nachhaltigen Erfolg bei den Kindern zu erwirken.

Die Stunden mit dem Lesepaten bzw. der Lesepatin erlebt das Kind in der jeweiligen Schule unter Aufsicht des Lehrpersonals. Dies erfolgt nur nach erteilter Einverständniserklärung von Eltern und Lehrerinnen bzw. Lehrern. Der Lesestoff (Bücher) wird immer mit dem Lehrkörper abgestimmt.

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