Hunger in Äthiopien

Die Menschen in Äthiopien trinken aus Not verschmutztes Regenwasser, das Krankheiten überträgt.
©Daniel Cima/American Red Cross

In Äthiopien leiden über 7,78 Millionen Menschen an Nahrungsmittelknappheit. Die ausfallenden Regenzeiten 2016 und im Februar 2017 haben die Lage weiter verschlechtert. Das ÖRK engagiert sich schon seit vielen Jahren, die Lebenssituation Äthiopischer Stämme zu verbessern. Derzeit hilft das ÖRK an folgenden Orten:

Shalla Woreda: Mit Unterstützung der Austrian Development Agency (ADA) und des Schweizerischen Roten Kreuzes führt das ÖRK ein Wasserprojekt südlich von Addis Abeba durch - eines der trockensten und entlegensten Gebiete in Äthiopien. Hier werden unter anderem Regenwasserspeicher errichtet.

Benishangul Gumuz: Auch hier liegt der Fokus auf dem Bau von Wasser- und Sanitäreinrichtungen sowie Hygieneschulungen. Dieses Projekt wird von Nachbar in Not und der Landesregierung Vorarlberg unterstützt. Vor allem Schulen und Krankenhäuser werden hier versorgt.

Hamer Woreda: Als Reaktion auf die Dürre erhalten die Betroffenen mit Ziegen und Saatgut versorgt. Zudem werden auch hier Wasserstellen errichtet. Diese Nothilfe wird von der Austrian Development Agency (ADA) unterstützt.

Die Anfänge der Projektarbeit des ÖRK reichen ins Jahr 2003 zurück. Dabei bildete die Beteiligung an Nahrungsmittelhilfsaktionen der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften für Hunderttausende Not leidende Menschen jahrelang den Schwerpunkt der Hilfe. Seit 2009 arbeitet das ÖRK mit seiner äthiopischen Schwesterorganisation ERCS (Ethiopian Red Cross Society) in den Bereichen Wasser und Gesundheit sowie Katastrophenrisikominderung bilateral zusammen.

So helfen Sie benachteiligten Menschen mit Ihrer Spende:

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Bilder aus Äthiopien

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