Wenn das Durchatmen schwerfällt

Doctor consulting with patient presenting results on x-ray film About the problem of the patient
Um einer Lungenentzündung vorbeugen zu können, braucht es gerade bei zu pflegenden Personen eine fundierte Risikoeinschätzung.©Fotolia/joyfotoliakid

Lungenentzündung bzw. Pneumonie ist eine durch verschiedene Erreger hervorgerufene akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Betroffen sind vorwiegend ältere Menschen, Babies und Kleinkinder, chronisch Kranke oder auch immunschwache Personen. Bei rechtzeitiger Behandlung heilt eine Lungenentzündung in den meisten Fällen komplikationslos aus.

Woher kommt eine Lungenentzündung?

Am häufigsten werden Pneumonien von bakteriellen Erregern oder Viren verursacht. Rund jede zweite Erkrankung wird von Pneumokokken verursacht. Die Übertragung erfolgt meist über Husten, Niesen oder Speichel (Tröpfcheninfektion). Ob eine Person letztlich an einer Lungenentzündung erkrankt, hängt von vor allem vom Immunsystem ab. Ist jemand schon krank oder geschwächt, ist eine Ansteckung viel wahrscheinlicher als bei einer gesunden Person.

Symptome

Husten, Fieber oder auch ein generelles Krankheitsgefühl können ebenso auftreten wie Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit. Auch Durchfall oder Syptome wie Verwirrtheit oder Halluzinationen, sind möglich. Gerade bei zu pflegenden Personen kann eine Pneumonie recht symptomarm verlaufen was eine Diagnose oft schwierig macht.

Vorbeugen und therapieren

Pneumonieerkrankungen kann unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise mit einer Grippeimpfung gegen die Influenza-Viren A und B bzw. einer Pneumokokken-Impfung, vorgebeut werden. Ist die Erkrankung schon erfolgt, gibt es unterschiedliche Therapieformen, die vom Zustand des Patienten und vom Schweregrad der Erkrankung oder möglicherweise bestehenden Begleiterkrankungen abhängen. Bakterielle Pneumonien werden mit Antibiotika behandelt, bei schweren Lungenentzündungen ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig. Bei viral bedingten Pneumonien werden nur die Symptome gelindert, die Viren selbst muss das körpereigene Immunsystem bekämpfen.

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