Hilfe für Mosambik

Zyklon „Idai“ in Mosambik
Viele Menschen habe alles verloren

Nach dem Zyklon „Idai“ in Mosambik mit mehr als 1000 befürchteten Todesopfern sind Rotkreuz-Teams im Einsatz, um die Katastrophe nach der Katastrophe zu verhindern. „Nun droht der Ausbruch von Cholera, Hepatitis und anderen Krankheiten “, sagt die Sprecherin der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC), Caroline Haga, die vor Ort ist. „Nur in Mosambik rechnen wir derzeit mit rund 600.000 Menschen, die von den Auswirkungen des Zyklons betroffen sind.“ Das Ausmaß der Zerstörung ist unglaublich, vor allem in der Küstenstadt Beira. Große Teile des Landes sind überflutet. Die Infrastruktur ist zerstört. Viele Menschen haben alles verloren und sind verzweifelt. 

Rund 400.000 Menschen sind obdachlos. Ihnen fehlt vor allem der Zugang zu sauberem Wasser – die Grundvoraussetzung für jeden Menschen, um gesund zu bleiben.

 

Wie das Rote Kreuz hilft

Unterdessen hat die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) - die Dachorganisation aller nationalen Rotkreuzgesellschaften - die Hilfsmaschinerie angeworfen. Das funktioniert so, dass die lokale Rotkreuzgesellschaft um Hilfe bittet. Ein FACT-Team sondiert daraufhin an Ort und Stelle den Bedarf. Dann melden die nationalen Gesellschaften, was sie beitragen können."Derzeit fährt dieses System weiter hoch und kann sich in der Umsetzung auf viele Freiwillige stützen - die natürlich derzeit selbst von der Katastrophe betroffen sind.

Rotkreuz-Mitarbeiter haben bereits im Vorfeld der Katastrophe mit dem Verteilen von Notfall-Sets, Zelten und Grundnahrungsmitteln in Beira für 1.500 Familien begonnen. Zusätzliche Notfall und Unterkunfts-Kits für 3.000 Familien werden im Hafen von Beira ankommen. Diese werden per Schiff von einem Depot auf der Insel Reunion angeliefert.

Zusätzlich betreuen Rotkreuz-Freiwillige  18 Evakuierungs-Zentren in Beira und 19 solcher Zentren im Bezirk Dondo, rund 30 Kilometer nordwestlich von Beira.


Weitere drei große Notfall-Rettungs-Einheiten werden nach Beira geschickt. Eine stellt Wasser- und Sanitäreinrichtungen für bis zu 20.000 Menschen her. Eine zweite produziert 225.000 Liter sauberes Trinkwasser pro Tag, das reicht für 15.000 Menschen. Die dritte Rettungseinheit kümmert sich um Logistik und Management. 

Impressionen der Rotkreuz-Hilfe

socialshareprivacy info icon