16.04.2020 11:23

Stopp-Corona App geht in die 2. Runde

Digitaler Handshake jetzt automatisch, Ursprungsidee Freiwilligkeit bleibt erhalten.

Stopp-Corona App geht in die 2. Runde
Die Rotkreuz-App wurde weiter verbessert, um Infektionsketten zu durchbrechen.

Die Rotkreuz-App Stopp Corona ist einer von vielen Puzzleteilen, die dazu beitragen, die Infektionsketten des Coronavirus zu durchbrechen und möglichst viele Leben in Österreich zu retten. Dieses Engagement wird wahr- und angenommen: Über 230.000 Menschen haben die App schon am Handy und es sollen noch viele mehr werden. Und das ist auch sinnvoll, denn je mehr Menschen die App haben, desto mehr bringt es uns allen!

Was ist neu?

Die App "Stopp Corona" funktioniert als Kontakt-Tagebuch, das die engeren sozialen Kontakte anonymisiert speichert und im Fall des Falles informiert, wenn die Gefahr einer Infektion besteht. Wenn sich Infizierte isolieren, kann die Infektionskette unterbrochen und damit die Verbreitung der Krankheit aufgehalten werden. Führende Datenschützer haben die Ausführung der App unter die Lupe genommen und getestet. Neu ist, dass die Kontakte automatisiert gespeichert werden können. Das ist in der Handhabung der App ein echter Durchbruch.

Freiwilligkeit als Motivator

"Wir gehen davon aus, dass alle Menschen Interesse haben, ihre Familienmitglieder zu schützen", sagt ÖRK-Generalsekretär Michael Opriesnig. Daher setzt das Rote Kreuz nach wie vor auf die Freiwilligkeit und Eigenverantwortung als Motivatoren sich die App zu installieren. Derzeit wird auch an einer Lösung gearbeitet wie Menschen mitmachen können, die keines, oder ein zu altes Handy besitzen.

Die App wurde vom Österreichischen Roten Kreuz initiiert. Entwickelt wird sie von Accenture Österreich und finanziert von der UNIQA Privatstiftung.

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