rotes kreuz Stepic
v.l.n.r: Dr. Werner Kerschbaum, stv. Generalsekretär ÖRK, nimmt von Dr. Herbert Stepic, Vorstandsvorsitzender Raiffeisen Bank International AG, den Spendenscheck über € 4200,- entgegen.

 

Eine Vielzahl von Ausstellungen, Auktionen und Publikationen beweist das weltweite Interesse an afrikanischer Kunst. Darunter auch die Ausstellung „AFRIKA. AFRIQUE. AFRICA.“ des RBI-Vorstandsvorsitzenden Herbert Stepic, die von 26. August bis 1. Oktober 2011 im Bank Austria Kunstforum lief. Einige Monate später, am 13. April 2012, fand in der RBI eine Scheckübergabe an das Österreichische Rote Kreuz statt. Die Spendensumme von € 4.200 ergab sich unter anderem aus allen Eintritten, die durch Mitarbeiter der RBI eingenommen wurden.

„Es freut mich, dass sich so viele Menschen die Ausstellung angesehen haben und meine Leidenschaft für die vielfältige und faszinierende Kunst Afrikas teilen. Jeder einzelne Mitarbeiter, der die Ausstellung besucht hat, hat mit dem Eintritt dazu beigetragen, dass wir 4.200 Euro für ein Projekt im Südsudan spenden können. Dieses wird vom Österreichischen Roten Kreuz umgesetzt“, erklärte Stepic bei der Scheckübergabe.

 

Nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg, der rund 2,5 Millionen Menschenleben forderte, erlangte der Südsudan am 9. Juli 2011 seine Unabhängigkeit. Fehlende bzw. zerstörte Gesundheitseinrichtungen sowie kaum Zugang zu sauberem Wasser erinnern an das Erbe des langen Bürgerkriegs. Vor diesem Hintergrund hat das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) im Jahr 2009 mit einem Wasserversorgungsprojekt seine Arbeit in Unity State, einer Provinz des Südsudans, aufgenommen.

 

„Mit der gespendeten Summe können mithilfe des lokalen Roten Kreuzes ein Brunnen inkl. Ersatzteile und Hygieneschulungsprogramme finanziert werden. 500 Dorfbewohner bedanken sich jetzt schon für langfristig sauberes Wasser!“ freut sich Dr. Werner Kerschbaum.

 

Mehr Know-how in den Bereichen Wasser und Siedlungshygiene

 

Unity State umfasst eine Fläche von 42.000 km². Der Zugang zu sauberem Trinkwasser wird auf 12% geschätzt; 31% der bestehenden Handpumpen sind defekt.

Das Gesamtprojekt deckt mit der Instandsetzung von 60 Handpumpen und 12 water yards sowie der Errichtung von 8 neuen Wasserstellen den Trinkwasserbedarf von 58.000 Menschen. Der Arbeitsschwerpunkt liegt dabei auf der Schulung von Gemeinden zur Wartung der Wasserstellen. Mit Hilfe der PHAST (Participatory Hygiene and Sanitation Transformation)-Methode lernen die Menschen Probleme mangelnder Hygiene zu analysieren und selbst Maßnahmen zu ergreifen, um wasser-bedingten Krankheiten beizukommen.

Afrika Ausstellung Pumpe
Kinder im Südsudan bei einer Wasserpumpe des Roten Kreuzes
socialshareprivacy info icon