HOFER und das Rote Kreuz machen Lesen zum Erfolg

Lesepatin Beate Vacola mit Kind

Der Freitag ist etwas Besonderes für manche Kinder der 4b. Da kommt Beate Vacola in die Volksschule Neustiftgasse im siebten Wiener Bezirk, um drei Stunden lang mit ihnen zu lesen. Die ehemalige Krankenschwester ist eine von rund 500 Lesepaten, die in Österreich aktiv sind.

 

Das Rote Kreuz und die HOFER KG haben das Programm "Zusammen lesen - zusammen entdecken" 2016 gestartet und mittlerweile kümmern sich engagierte Freiwillige um mehr als 2.500 Schülerinnen und Schüler, die so eine spezielle Förderung bekommen, die ihnen das normale Schulsystem nicht bieten kann.

 

Der Bedarf ist groß. Sowohl Volksschüler als auch Schüler der ersten AHS-Unterstufe treffen auf Vorschlag ihrer Lehrer, die in der Regel die Texte und Inhalte vorgeben, regelmäßig einen Lesepaten.

 

"Die Kinder genießen diese Zeit, weil es nur um sie geht", erklärt Beate Vacola. Immer wieder kommt von Lesepaten das Feedback, dass nach nur wenigen Einheiten erste Erfolge sichtbar sind.

 

HOFER, dem Unterstützer der ersten Stunde, ist das Thema Lesen generell ein Anliegen. "Mit unserer "Projekt 2020"-Leseinitiative möchen wir mehr junge Menschen, auch Jugendliche anderer Muttersprache oder Kinder aus Familien mit geringem Einkommen, fürs Lesen begeistern", sagt Günther Helm, Generaldirektor der HOFER KG.

 

Das Rote Kreuz plant, das Angebot auszubauen. Neue Paten werden laufend gesucht. Beate Vacola will jedenfalls weitermachen. "Zum einen habe ich genügend Zeit und möchte etwas bewegen", sagt sie. "Zum anderen wollte ich früher immer Lehrerin werden."

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