Erfolgreicher Abschluss des Trinkwasserprojekts in Nepal

Das von RedCHAIRity unterstützte Projekt in Sindhuli führte zu einer signifikanten Verbesserung der Wasserversorgung und Hygienepraktiken.

Der Rote Stuhl – das Markenzeichen des XXXLutz – an einem Trinkwasserbrunnen in Nepal. Foto: ÖRK/Andrea Reisinger

Seit 2012 ist das Österreichische Rote Kreuz, gemeinsam mit den Partnern RED CHAIRity, der Austrian Development Agency (ADA) und dem Nepalesischen Roten Kreuz in Sindhuli tätig und unterstützt das Gebiet im Bereich der Siedlungshygiene und im Wassermanagement. Dies erfolgte insbesondere durch den Bau von Wasserstellen zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung, durch Hygieneschulungen und Errichtung von Latrinen sowie durch die Bereitstellung von Mikrokrediten zur Förderung von Kleinstunternehmen.

Das gemeinsame Projekt hat in den letzten Jahren signifikant zur Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in Sindhuli beigetragen. Durch die Errichtung von 16 neuen Wasserstellen profitieren knapp 4.000 Menschen direkt von der verbesserten Trinkwasserversorgung. Das gesamte Gemeindegebiet ist „Open Defecation Free“, das heißt, dass die Leute nun eine Latrine zur Verfügung haben und diese auch benutzen. 96% der im Projekt unterstützten Haushalte waschen sich nach dem Toilettengang die Hände mit Wasser und Seife, was zur Reduktion von Krankheiten wie Durchfall bei Kindern geführt hat. Außerdem wurden Frauen und unter-privilegierte Schichten gestärkt, wie etwa durch die Gründung eines Sparvereins, über den Mikrokredite vergeben wurden, um Nutzziere zu kaufen oder kleine Geschäfte zu starten.

„Die gesundheitliche Lage der Menschen im Projektgebiet Sindhuli wurde mit unseren Maßnahmen im Bereich Wasser und Hygiene enorm verbessert. Insbesondere den Kindern, die infolge verschmutzten Wassers an Durchfallerkrankungen leiden, geht es viel besser. Dass wir in Nepal in dieser Form helfen können, verdanken wir unserem Partner RED CHAIRity. Diese großzügige Unterstützung durch die Wirtschaft erhöht unseren Wirkungsgrad ganz wesentlich“ bedankt sich Werner Kerschbaum, Generalsekretär vom Österreichischen Roten Kreuz.

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