Die Steiermärkische Sparkasse und Sparkasse Bank Mazedonien unterstützen bedürftige, ältere Menschen in Mazedonien

Weiterführung der erfolgreichen Zusammenarbeit im Jahr 2018

Mazedonien ist zunehmend mit einer alternden Gesellschaft und dem Zerfall traditioneller Familienstrukturen konfrontiert. Ältere Menschen zählen zu einer stark armutsgefährdeten und oft sozial isolierten Gruppe. Mobile Pflegeangebote bzw. institutionelle Unterstützung für ältere Menschen sind kaum vorhanden und für viele Familien nicht oder nur schwer finanzierbar. Außerdem ist durch die Abwanderung junger ausgebildeter Menschen die schon geschwächte Wirtschaftskraft des Landes weitgehend gefährdet und es fehlt an Kapazitäten.

Mobile Betreuung durch das Rote Kreuz vor Ort. Foto: ÖRK

Die Steiermärkische Sparkasse und die Schwesterbank in Mazedonien unterstützen daher das Mazedonische Rote Kreuz dabei diese Missstände zu verringern. Es unterstützt ein Projekt, das das System der Hauskrankenpflege im Land stärkt, indem gezielt qualifizierte Helferinnen ausgebildet sowie mobile Heimhilfedienste für bedürftige, ältere Menschen zur Verfügung gestellt werden. Zielgruppe der Ausbildung sind die stark benachteiligte Gruppe von langzeitarbeitslosen Frauen über 65 Jahre, wodurch neben der Verbesserung der Sozialstruktur, durch die Schaffung von Arbeitsplätzen auch eine Stärkung der Wirtschaftskraft des Landes erzielt wird. Außerdem wird so längerfristig die Betreuung älterer Menschen im Land sichergestellt, da die Zielgruppe von Abwanderung nicht so stark betroffen ist.

Im Rahmen des Programms werden 15 Frauen vom Mazedonischen Roten Kreuz als Heimhelferinnen ausgebildet. 15 weitere Frauen, die in einem vorangegangenen Trainingszyklus bereits ausgebildet wurden und als Helferinnen tätig sind, werden, basierend auf ersten Evaluierungsergebnissen, zusätzliche Fähigkeiten erlernen. Außerdem werden über das Ausbildungsprogramm 30 bedürftige ältere Menschen gratis mit Heimhilfediensten betreut, sowie noch mehr Menschen das Angebot von qualitätsgesicherten Heimhilfedienste, zu den bereits nach Einkommen gestaffelten Preisen, zur Verfügung gestellt wird.


Freiwilliges Engagement von Mitarbeiter/innen der Sparkasse Bank Mazedonien

Mitarbeiter/innen der Sparkasse Bank Mazedonien werden auch selbst einige Stunden als Freiwillige, zum Beispiel in einem Tageszentrum, mitarbeiten. Auch Mitarbeiter der Stmk. Sparkasse in Österreich konnten sich bereits vor Ort von den Projektergebnissen überzeugen.

v.l.n.r.: Vlado Cekic (Marketing Sparkasse Macedonia), Ivona Gjorgieva (Psychologin im Projekt), Todorka Sajkova (Marketing Sparkasse Mazedonien) und Jutta Hofstatter (Stmk. Sparkasse Österreich).

Das Engagement der Steiermärkischen Sparkasse und Sparkasse Bank Mazedonien stellen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität und sozialen Teilhabe älterer Menschen sowie zur Stärkung des Arbeitsmarktes in Mazedonien dar. Vielen Dank für die wertvolle Unterstützung!

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