Die Steiermärkische Sparkasse und Sparkasse Bank Nordmazedonien unterstützen bedürftige, ältere Menschen in Nordmazedonien

Weiterführung der erfolgreichen Zusammenarbeit seit 2017

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Nordmazedonischen Roten Kreuz und dem Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) konzentriert sich auf soziale Inklusion benachteiligter Gruppen und Katastrophenvorsorge. Seit 2017 auch mit finanzieller Unterstützung der Steiermärkische Sparkasse und Sparkasse Bank Nordmazedonien.

Im Bereich der sozialen Inklusion widmet sich das ÖRK der Situation von älteren Menschen in Nordmazedonien. Da dort ältere Menschen zu einer stark armutsgefährdeten und sozial isolierten Gruppe zählen und im Jahr 2050 rund ein Viertel der Bevölkerung älter als 65 Jahre sein wird.

Mobile Pflegeangebote, soziale Betreuung und institutionelle Unterstützung sind für diese Bevölkerungsgruppe kaum vorhanden.

Mobile Betreuung durch das Rote Kreuz vor Ort. Foto: ÖRK

Vor diesem Hintergrund unterstützt das ÖRK bereits seit 2011 das Nordmazedonische Rote Kreuz beim Aufbau mobiler Hauskrankenpflege und Betreuung sowie Tageszentren, die älteren Menschen Struktur und Abwechslung im Alltag bieten.

Seit 2017 beteiligt sich die Steiermärkische Sparkasse und Sparkasse Bank Nordmazedonien im Projekt, in dem mobile Teams an Krankenschwestern rund 100 bedürftigen Menschen in Skopje betreuen, finanziell.

Komplementär zu diesen Aktivitäten werden im Rahmen eines innovativen EU-Projekts Iangzeitarbeitslose Frauen zu Heimhelferinnen ausgebildet, um ihnen einerseits einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und andererseits auch längerfristig die Betreuung älterer Menschen in Skopje sicherzustellen.

Neu seit 2019:

Die Themen Demenzprävention und Demenzbegleitung sind dem Nordmazedonischen Roten Kreuz ein großes Anliegen, da es sich bei ihrer langjährigen Arbeit mit älteren Menschen sehr deutlich gezeigt hat, dass es hier erhebliche Missstände gibt. Der Zusatz der Arbeit mit Demenz komplettiert daher ab heuer die Arbeit mit älteren Menschen in Nordmazedonien mit wichtigen Maßnahmen.

Dankbarkeit

Die Sozialarbeiterin und der Psychologe haben in der Pilotphase mit Hilfe eines Fragebogens Daten von den Begünstigten gesammelt. Die meisten empfinden Dankbarkeit gegenüber der Pflegekraft. Darüber hinaus sprachen sie über den professionellen Ansatz des Projektteams und der Betreuer. Die meisten Begünstigten denken, dass ihnen genau der/die richtige BetreuerIn zugewiesen wurde.

Einige Statements:

„Dank der Betreuerin, die du in unser Haus geschickt hast, fühlt sich meine Mutter viel besser als vorher. Sie ist glücklicher und gesünder! Sie sagt, dass die Betreuerin wie ihr Schutzengel ist!'' (50 Jahre, Tochter des Begünstigten aus Skopje)

"Mir gefällt, dass die Ausbildung für Pflegekräfte in Module unterteilt ist. Ich denke, dass jeder Teil des Trainings gleich wichtig ist! Das Projektteam beim Roten Kreuz ist sehr professionell." (35 Jahre, Betreuerin)

„Ich war genau 15 Jahre lang beschäftigt dann verlor ich meine Arbeit. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung bekam ich die Chance, beim Roten Kreuz als Betreuerin eingesetzt zu werden. Ich könnte heute nicht glücklicher sein, da ich die Möglichkeit habe, als Betreuerin zu arbeiten und den älteren Menschen in meiner Gemeinde zu helfen“ (44 Jahre, Betreuerin aus Skopje).

Freiwilliges Engagement von Mitarbeiter/innen der Sparkasse Bank Nordmazedonien

Mitarbeiter/innen der Sparkasse Bank Nordmazedonien werden auch selbst einige Stunden als Freiwillige, zum Beispiel in einem Tageszentrum, mitarbeiten. Auch Mitarbeiter der Stmk. Sparkasse in Österreich konnten sich bereits vor Ort von den Projektergebnissen überzeugen.

v.l.n.r.: Vlado Cekic (Marketing Sparkasse Macedonia), Ivona Gjorgieva (Psychologin im Projekt), Todorka Sajkova (Marketing Sparkasse Mazedonien) und Jutta Hofstatter (Stmk. Sparkasse Österreich).
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