01.05.2008 11:09

Auch drei Jahre nach dem Tsunami hilft das Rote Kreuz

Nachhaltigkeit wird bei der Entwicklungszusammenarbeit des Roten Kreuzes groß geschrieben. Mehr als drei Jahre nach dem verheerenden Tsunami sind heute noch zahlreiche Rotkreuzmitarbeiter in Sri Lanka damit beschäftigt, beim Wiederaufbau zu helfen und das Gesundheitssystem der Insel zu stärken.

Rotkeuz-Hilfe in Sri Lanka

Nachhaltigkeit wird bei der Entwicklungszusammenarbeit des Roten Kreuzes groß geschrieben. Mehr als drei Jahre nach dem verheerenden Tsunami sind heute noch zahlreiche Rotkreuzmitarbeiter in Sri Lanka damit beschäftigt, beim Wiederaufbau zu helfen und das Gesundheitssystem der Insel zu stärken. „Wir sind nicht nur unmittelbar nach einer Katastrophe vor Ort, sondern helfen der Bevölkerung langfristig“, erklärt Max Santner, Leiter der Internationalen Hilfe im Österreichischen Roten Kreuz. „Bisweilen sind mit unserer Unterstützung 1.900 Häuser gebaut worden.“


Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit in Sri Lanka ist die Einrichtung eines Computersystems, das wichtige Patientendaten speichert. „Dieses Programm läuft jetzt in elf Spitälern“, so Santner. Dadurch ist es den Ärzten möglich, die Krankengeschichte zu verfolgen und entsprechende Behandlungen daraus abzuleiten. Darüber hinaus haben Behörden Zugang zu diesen Statistiken. Damit wird eine gezielte Gesundheitspolitik erleichtert. Dieses Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz umgesetzt wird, hat unlängst vom Software-Unternehmen Intersystems eine Auszeichnung erhalten. „Der Preis bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Santner. „Unser Projekt könnte ein Modell für viele Regionen der Welt sein – nicht nur für Sri Lanka.“

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