05.12.2008 10:12

Rotes Kreuz Niederösterreich: Happy End für Familie Rakipi

Nach einer vier Jahre dauernden Trennung konnte die Familie Rakipi sich nun endlich wieder in die Arme schließen. Der aus Mazedonien stammende Albaner Rakip Rakipi musste aus dem Land flüchten, weil er verfolgt wurde. Mit Hilfe des Roten Kreuzes Niederösterreich kam es nun zur Wiedervereinigung der Familie.

Rotes Kreuz Niederösterreich: Happy End für Familie Rakipi

Dieser glücklichen Zusammenführung gingen schwere Jahre voraus: bereits 2004 konnte Herr Rakipi fliehen und kam nach Österreich. Seine Frau Nusrije und seine fünf Kinder Flamur (9 Jahre) Fetije (11 Jahre), Selvije (13 Jahre), Razije (15 Jahre) und Arzimine (18 Jahre)  musste er aber in Mazedonien zurücklassen. Mit dem positiven Abschluss des Asylverfahrens in Österreich in diesem Jahr, rückte auch sein Ziel in greifbare Nähe: endlich seine Familie wieder in die Arme nehmen zu dürfen. Er wandte sich daher an das Rote Kreuz Niederösterreich, um hier Unterstützung bei der Familienzusammenführung zu bekommen.

 

„Unsere Aufgabe ist es, Menschen in dieser schwierigen Situation zu helfen“, erklärt Thomas Wallisch, Leiter der Gesundheits- und Sozialen Dienste des Roten Kreuzes Niederösterreich. „Wir unterstützen sie bei den Anträgen und leiten gemeinsam mit dem Suchdienst des Österreichischen Roten Kreuzes im Zuge des EU-geförderten Projektes „Familienzusammenführung“ Asylanten die notwendigen Schritte in die Wege.“ Im Herbst war es dann so weit und Rakip konnte seine Frau Nusrije und seine Kinder in Traiskirchen überglücklich umarmen.

 

Jetzt wohnt Familie Rakipi in Absdorf, drei der Kinder besuchen in Tulln und Absdorf die Schule und Nusrije Rakipi und ihre zwei Töchter absolvieren in Krems einen DeutschIntegrationskurs des Roten Kreuzes Niederösterreich.

 

 

 

Rückfragehinweis:
Österreichisches Rotes Kreuz
Landesverband Niederösterreich
Sonja Kellner

 

Tel: 02272/604 144

E-Mail: presse(at)n.roteskreuz.at
www.n.roteskreuz.at

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