08.06.2009 09:59

Ausgezeichnete Tsunami-Helfer

Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer zeichnet Gründungsmitglieder von Kurier Aid Austria aus, die keine Kosten und Mühen gescheut haben, um in Sri Lanka zu helfen.

Ausgezeichnet (v.l.n.r.): Ferdinand Maier, Johannes Lahofer, Elisabeth Stadler, Marcus Mittermeier, Peter Rabl. Zweite Reihe: Fredy Mayer, Manfred Katzenschlager.
Ausgezeichnet (v.l.n.r.): Ferdinand Maier, Johannes Lahofer, Elisabeth Stadler, Marcus Mittermeier, Peter Rabl. Zweite Reihe: Fredy Mayer, Manfred Katzenschlager.

Im Eindruck der Tsunami-Katastrophe haben sich im Dezember 2004 führende österreichische Unternehmen zur schnellen und professionellen Hilfe für die Opfer entschlossen. Auf Initiative des Kurier haben die RZB-Gruppe, die UNIQA, Versicherung und die Bauwirtschaft ihre Kräfte gebündelt und den Verein Kurier Aid Austria gegründet.

 

Mit dem Österreichischen Roten Kreuz als Partnerorganisation hat Kurier Aid Austria (KAA) in den vergangenen viereinhalb Jahren für die Tsunami-Opfer in Sri Lanka Hilfsleistungen in einer Dimension vollbracht, die bei seiner Gründung nicht absehbar waren.

Hohe Rotkreuz-Auszeichnungen

 

Dafür wurden Gründern, Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern von Kurier Aid Austria Ehrenzeichen des Österreichischen Roten Kreuzes verliehen: Peter Rabl wurde als Initiator und ehemaliger KAA-Präsident mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet.

 

Die Goldene Verdienstmedaille erhielten Uniqa-Vorstandsdirektorin Elisabeth Stadler, der ehemalige Bundesinnungsmeister Bau Johannes Lahofer und

Ferdinand Maier, Generalsekretär des Österreichischen Raiffeisenverbands. 

 

Mit der silbernen Verdienstmedaille wurden die ehemaligen KAA-Geschäftsführer Marcus Mittermeier (damals Kurier) und Manfred Katzenschlager, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Bau in der Innung, geehrt. 

  

"Sie alle haben kurz nach der Katastrophe und auch in den darauf folgenden Jahren keine Mühen und Kosten gescheut, neben ihrer verantwortungsvollen Position jenen zu helfen, die in Not waren. Freiwillig und unentgeltlich", sagte Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer anlässlich der würdevollen Verleihung.

 

Der ÖRK-Präsident lobte in seiner Rede das weitreichende Engagement der KAA-Vorstände, die trotz weit reichender beruflicher Verpflichtungen "wiederholt zu einem Lokalaugenschein auf die Insel aufgebrochen sind, um sich vom Erfolg der Arbeit zu überzeugen und um die Menschen kennen zu lernen, denen unsere Unterstützung zuteil wurde."

 

Präsident Mayer hat die gemeinsamen Projekte ebenfalls persönlich besucht: "Im Osten Sri Lankas habe ich unsere gemeinsamen Gesundheitseinrichtungen besichtigt. Zahlreiche Gespräche mit Ärzten, Pflegepersonal, allem voran aber auch mit der lokalen Bevölkerung haben mir bestätigt, dass unser Weg der richtige war. Und das hat mich wirklich mit Freude erfüllt."

Gelungene Kooperation

Die ausgezeichneten Damen und Herren sowie ihre Unternehmen waren in den vergangenen Jahren Garant für eine gelungene Kooperation im Zeichen der Menschlichkeit, betonte der Rotkreuz-Präsident.  "Es freut es mich besonders, dass mit diesem Musterbeispiel einer Partnerschaft zwischen Unternehmen, Medien und humanitärer Organisation unserem Claim "aus Liebe zum Menschen“ in eindrucksvoller Weise Rechnung getragen wurde. Einer weiteren guten Zusammenarbeit – auf welche Weise auch immer, sehe ich mit großer Freude entgegen."

 

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