18.01.2010 10:30

Aktuelle Situation der Erdbebenhilfe in Haiti

Das Erdbeben der Stärke 7.3 nach Richter hat am 13. Jänner 2010 in dem ohnehin verarmten Inselstaat Haiti schwere Zerstörungen angerichtet. In der am stärksten betroffenen „West Province“ leben 2,2 Millionen Menschen.

Aktuelle Situation der Erdbebenhilfe in Haiti

Immer noch erschüttern immer wieder Nachbeben die Ouest Provinz in Haiti. Es besteht die Gefahr, dass weitere fragile Gebäude einstürzen bzw. Erdrutsche abgehen. Menschen schlafen daher auf den Straßen und an Sammelplätzen. Viele Obdachlose versuchen außerhalb der Stadt Unterkunft zu finden.

Die Wasserversorgung im Erdbebengebiet funktioniert nur zum Teil, die Elektrizitätsversorgung ist abgeschaltet – auch die Telefonverbindungen sind größtenteils zusammengebrochen. Erschwerend kommt hinzu, dass auch viele Straßen unpassierbar sind.

Trotz der Widrigkeiten sind bereits rund 150 internationale Rotkreuz-Mitarbeiter in Port-au-Prince - darunter drei österreichische Rotkreuz-Mitarbeiter - eingetroffen. Die Hilfsmassnahmen der Rotkreuz-Bewegung sind weltweit angelaufen und die ersten Hilfseinheiten und -Güter sind bereits in Port-au-Prince gelandet.

Weitere aktuelle Informationen zur Situation in Haiti finden Sie auf der eigens dafür eingerichteten Seite des Österreichischen Roten Kreuzes.

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