20.11.2010 17:25

Josef Schmoll aus ungarischem Katastrophengebiet zurückgekehrt

Josef Schmoll aus ungarischem Katastrophengebiet zurückgekehrt

Seit 4.10. arbeitet das Ungarische Rote Kreuz nach der verheerenden Schlammkatastrophe „Red Sludge“ in Kolontár und Devecser wo ein Damm des Lagerbeckens eines Aluminiumwerkes gebrochen ist und unterstützt die Bevölkerung täglich mit Nahrungsmittel  und Reinigungsmaterial. Die beiden Ortschaften sind großteils zerstört und über 270 Häuser werden nie wieder bewohnbar sein. Insgesamt sind 5000 Einwohner von der Katastrophe betroffen. Auf Ersuchen des Präsidenten des Ungarischen Roten Kreuzes – Georg Habsburg wurde internationale Unterstützung aus Österreich entsendet, um eine Evaluierung durchzuführen und die weiteren Schritte der Hilfe festzulegen. Katastrophenexperte Josef Schmoll und Markus Koller, ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes Steiermark,  waren eine Woche im und um das Katastrophengebiet als technische Experten tätig, um gemeinsam mit den ungarischen Kollegen die weitere Vorgangsweise der Hilfe festzulegen. „Es fehlt an Erste Hilfe Material für die betroffenen Einwohner und medizinischem Equipment, als auch an Haushaltsmaterial“, sagt Schmoll. „Der Großteil der Einwohner lebt derzeit bei Verwandten bzw. in von der Regierung zur Verfügung gestellten Unterkünften und ist mit Reinigungs- und Abbrucharbeiten beschäftigt. Derzeit laufen noch immer die Reinigungsarbeiten und die Dörfer sind zum Sperrbezirk erklärt.“ Der Analyse entsprechend wurde ein Maßnahmenplan vorgeschlagen.

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