23.10.2012 11:41

Blutspenden verbindet - den Staatssekretär und das Rote Kreuz

Staatssekretär Sebastian Kurz besucht gemeinsam mit Mitarbeitern und Integrationsbotschaftern die Blutspendezentrale für Wien, NÖ und Burgenland.

Blutspenden verbindet - den Staatssekretär und das Rote Kreuz

Viele Mitarbeiter habe er mitgebracht, freute sich Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz bei seinem Besuch der Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und Burgenland. "Vom Praktikanten bis zum Abteilungsleiter sind wir alle bereit, Blut zu spenden."

 

Neben den Mitarbeitern des Staatssekretariats sind auch Integrationsbotschafter wie wie Ksenia Doronina, Ismet Özdek und Malou Reininger-Soto am 23.Oktober 2012 in die Wiedner Hauptstraße gekommen.

 

Rotkreuz-Generalsekretär Werner Kerschbaum empfing die spendenfreudige Runde. "Es freut uns immer, wenn uns Politiker besuchen und noch viel mehr, wenn sie selbst auch Blutspender sind. Sebastian Kurz ist damit Vorbild für junge Menschen in Sachen Blutspenden."

 

Gerade in Hinblick auf die demographische Entwicklung in Österreich entscheidet die Bereitschaft der Jungen, Blut zu spenden über die Zukunft der Blutversorgung. Denn es zukünftig weniger junge Menschen geben, die als Spender infrage kommen.


Mit der Initiative „Blutspenden verbindet“ richtet sich das Rote Kreuz an in Österreich lebende Menschen mit Migrationshintergrund, um sie über die Wichtigkeit der Blutspende zu  informieren und zum Blutspenden zu motivieren.


"Mehr als ein Drittel aller in Wien lebenden Menschen hat einen Migrationshintergrund", erklärt Werner Kerschbaum. "Die Blutspende ist eine symbolische Verbindung des Spenders mit dem Empfänger einer Blutkonserve und damit ein Zeichen gelebter Mitmenschlichkeit."   

 

In Österreich wird jede Minute eine Blutkonserve benötigt, insgesamt bis zu 450.000 Konserven pro Jahr. Ganz gleich ob bei Unfällen, schweren Erkrankungen oder Geburten: Menschliches Blut ist im Notfall eines der wichtigsten Medikamente und kann durch nichts ersetzt werden. Leider ist das nur wenigen bewusst - so spenden gerade 3,5 Prozent der Bevölkerung in Österreich regelmäßig Blut.

 

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