31.10.2012 13:20

Haiti nach dem Hurrikan Sandy

Allein in Haiti gab es nach den neuesten Zahlen 51 Tote und 18 Verletzte durch den Hurrikan Sandy. 15 Menschen gelten als vermisst.

Haiti nach dem Hurrikan Sandy

Der Sturm hat für weitflächige Überschwemmungen gesorgt, Häuser und Brücken zerstört und die Straßeninfrastruktur in Mitleidenschaft gezogen. Einige Städte und Dörfer stehen unter Wasser.

 

Hinzu kommen Schäden in der Landwirtschaft und in Fischereibetrieben, die die Existenz eines großen Teils der Bevölkerung gefährden. Die Überflutungen haben Teile der diesjährigen Ernte zerstört. Viele Fischerboote wurden durch den Sturm weggespült und Fischereimaterial zerstört.
 
Für das Österreichische Rote Kreuz arbeitet ein Team von Wasserexperten in Haiti. Eine zentrale Aufgabe der Delegierten ist ein Wasser- und Siedlungshygieneprojekt im ländlichen Raum rund um die Stadt Leogane.

 
Laut den ÖRK-Spezialisten vor Ort ist nach dem Hurrikan vor allem in den Bereichen Ernährungssicherung und Choleraprävention Hilfe gefragt. Dazu werden voraussichtlich Saatgut, Boote und Fischereimaterial beschafft und verteilt.
 
Hinsichtlich des erwarteten Anstiegs an Cholera-Fällen durch die Auswirkungen des Hurrikans Sandy werden noch weitere Hygiene-Sets, bestehend aus Wasserreinigungstabletten, Eimern und Seife benötigt.
 

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