27.05.2013 15:09

Rotes Kreuz: Freiwilliges Engagement ist wichtige Säule der Gesellschaft

Bundesministerium präsentiert Studie zu freiwilligem Engagement

Rotes Kreuz: Freiwilliges Engagement ist wichtige Säule der Gesellschaft

Wien (Rotes Kreuz) – Heute wurde im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) eine Studie zur Freiwilligenarbeit in Österreich präsentiert. „Es ist ein positives Signal, dass sich rund 300.000 Menschen mehr freiwillig engagieren, als noch vor wenigen Jahren“, so Rotkreuz-Generalsekretär Werner Kerschbaum.
Beim Roten Kreuz arbeiten rund 60.000 Männer und Frauen als Freiwillige. Sie leisten mehr als 10,6 Millionen Einsatzstunden pro Jahr. Die meisten Ehrenamtlichen - knapp 34.000 - sind im Roten Kreuz im Rettungsdienst tätig. Mit der laufenden Novellierung des Freiwilligengesetzes und des Zivildienstgesetzes wird das Rettungswesen als möglicher Einsatzbereich für das Freiwillige Sozialjahr vorgesehen. „Diese Maßnahme ist sicher sehr sinnvoll“, so Kerschbaum weiter.

 

Die heute präsentierte Studie zur Freiwilligenarbeit in Österreich hält fest, dass Menschen mit Migrationshintergrund in der formellen Freiwilligenarbeit unterrepräsentiert sind. „Uns liegt viel daran, dass Menschen mit Migrationserfahrung im Roten Kreuz mitwirken und sich einbringen. Bei uns sind sie höchst willkommen“,  so Kerschbaum.

 

Auf Grundlage der aktuellen Erhebung ist ein zweiter Freiwilligenbericht im Jahr 2014 geplant. Das Rote Kreuz fordert seit vielen Jahren, dass ein solcher Bericht regelmäßig erscheinen soll, als Steuerungsinstrument dient und in National- und Bundesrat behandelt wird.
Erfreulich ist die Schaffung eines Anerkennungsfonds im BMASK für innovative und nachhaltige Projekte im Freiwilligenbereich. Der Fonds ist erstmalig im Jahr 2013 mit 200.000 Euro dotiert.


Rückfragehinweis:
Mag. Petra Griessner
Presse- und Medienservice
Tel.: 01 /589 00-357
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E-Mail: petra.griessner(at)roteskreuz.at

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