28.06.2017 13:05

Gutes Signal für Menschen in Not

Die Regierung stellt fünf Millionen Euro Hilfsgelder für Syrien und Ostafrika bereit.

Gutes Signal für  Menschen in Not
"Ein gutes Signal für Menschen in Not“, lobt Rotkreuz-Generalsekretär Werner Kerschbaum.
© ÖRK/Anna Stöcher

In Ostafrika herrschen weiterhin Dürre und Hunger und in Syrien verursacht der schwelende Bürgerkrieg täglich menschliches Leid. Um die Not zu lindern braucht es Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz. Zur Unterstützung der Helfer hat die österreichische Regierung am Mittwoch beschlossen, fünf Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln bereitzustellen. Das Geld stammt aus dem Auslandskatastrophenfonds.

"Das ist ein gutes Signal für Menschen in Not", lobt Rotkreuz-Generalsekretär Werner Kerschbaum die humanitäre Initiative. "Das Wohlergehen von Millionen Menschen steht auf dem Spiel. Da müssen wir auch kurzfristig handeln." Besonders am Horn von Afrika sind rund 15 Millionen Menschen vom Hunger bedroht. Die Hilfe soll neben den Menschen in Syrien vor allem Projekten in Äthiopien, Kenia und Uganda zugutekommen.

Ein Teil des Geldes wird an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften fließen. Das Österreichische Rote Kreuz unterstützt die Rotkreuz-Bewegung in Äthiopien, Jemen, Kenia, Somalia, Südsudan und Uganda. Die lokalen Rotkreuz-Gesellschaften intensivieren derzeit ihre humanitären Aktivitäten, um das Leid der Menschen lindern zu können.

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