03.07.2017 12:14

Nachbar in Not: Hilfe, die ankommt

Innerhalb von vier Wochen wurde in Österreich über eine Million Euro für die hungernenden Menschen in Ostafrika und im Jemen gespendet.

Nachbar in Not: Hilfe, die ankommt
Michael Opriesnig, Vorstandsvorsitzender von "Nachbar in Not" und stellvertretender ÖRK-Generalsekretär in Ostafrika.©ÖRK

Exakt 1,1 Millionen Euro gingen in den vergangenen vier Wochen bei "Nachbar in Not" ein, um die Hilfsaktivitäten in Ostafrika und im Jemen zu unterstützen. In den Ländern sind über 40 Millionen Menschen vom Verhungern und Verdursten bedroht, besonders Kinder kämpfen täglich ums Überleben. Aufgrund von Totalausfällen bei Ernten und durch Wassermangel brachliegender Landwirtschaft drohen in vielen Regionen Tausende weitere Todesfälle.

"Herzlichen Dank an all jene, die 'Nachbar in Not' bislang unterstützt haben", sagt Michael Opriesnig, Vorstandsvorsitzender von "Nachbar in Not" und stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "Erst vor wenigen Wochen konnte ich mich selbst von der Situation in Ostafrika überzeugen. Meine zwei wichtigsten Eindrücke: erstens, die Not der Menschen ist groß. Krieg, Dürre und Armut machen unsere Unterstützung dringend notwendig. Zweitens, unsere Hilfe kommt an - sie macht einen Unterschied und verändert das harte Leben der Menschen zum Besseren."

Die "Nachbar in Not"-Hilfsorganisationen haben in den Hungerregionen Afrikas bereits mit Soforthilfemaßnahmen begonnen. Mit der Versorgung von Nahrungsmitteln und dem Zugang zu sauberem Trinkwasser wird lebenserhaltende Hilfe geleistet. Um das Hungerproblem langfristig zu lösen, werden Saatgut und Setzlinge an die Kleinbauern verteilt. Ziel ist es, den Menschen eine Zukunft in der Region zu sichern und ihre Lebensgrundlagen wiederherzustellen.

13. "Nachbar in Not"-Aktion

Die Hilfe für Ostafrika ist die 13. "Nachbar in Not"-Aktion. Gegründet wurde die Dachmarke im Jahr 1992 als in Österreichs Nachbarland, dem ehemaligen Jugoslawien, Krieg herrschte. Schnell entwickelte sich Nachbar in Not zur größten privaten Hilfsinitiative für Menschen am Balkan. Seitdem wurde für die Flüchtlinge in Darfur im Sudan, die Opfer des Tsunami in Asien, des Hochwassers in Bulgarien und Rumänien, 2005 - nach einem Erdbeben - bereits einmal für die Menschen in Pakistan, im Jänner 2010 für die Opfer des Erdbebens in Haiti und im August 2010 für die Betroffenen der Flutkatastrophe in Pakistan, gespendet.

40 Millionen Menschen hungern. Spenden Sie:

Spendenkonto:
IBAN: AT48 2011 1400 4004 4002 (Erste Bank)
BIC: GIBAATWWXXX
KW: "Hungersnot Afrika"

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