07.06.2018 12:51

"Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen hilfreich zur Seite stehen"

Johann Strobl unterstützt mit der Raiffeisen International Bank AG den Benefiz-Abend des Roten Kreuzes

"Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen hilfreich zur Seite stehen"
Johann Strobl unterstützt das Rote Kreuz

Die Raiffeisen Bank International (RBI) unterstützt viele Projekte des Roten Kreuzes in Österreich und weltweit. Was verbindet Ihre Arbeit mit der vom Roten Kreuz? 

 

Johann Strobl: Die RBI freut sich über eine langjährige, gute Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz. Die Kooperation ist uns wichtig, weil wir dadurch insbesondere sozial benachteiligte Menschen unterstützen und außerdem den wertvollen gesellschaftlichen Beitrag der Rotkreuz-Mitarbeiter fördern können. Dabei eint das Rote Kreuz und die RBI ein Grundgedanke des vor 200 Jahren geborenen Friedrich Wilhelm Raiffeisen: Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen hilfreich zur Seite stehen. 

 

Was bedeutet gesellschaftliche Verantwortung für ein Unternehmen wie Raiffeisen?

 

Wir verstehen uns als engagierter Unternehmensbürger, der aktiv für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft eintritt. Dabei setzen wir uns für Themen ein, die für die Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft essenziell sind. 

Der RBI als in der Finanzbranche tätiges Unternehmen liegt viel an der Verbesserung des Wissens über den Umgang mit Geld. Sie unterstützt daher aktiv diesbezügliche Initiativen. Darüber hinaus leistet die RBI ihren Beitrag für die Gesellschaft, indem sie Corporate-Volunteering-Programme initiiert, vielfältige soziale Projekte unterstützt sowie Partnerschaften mit NPOs und NGOs eingeht.

Weiters engagiert sich die RBI über ausgewählte Mitgliedschaften und Aktivitäten in Organisationen, die nachhaltiges Wirtschaften und entsprechende Rahmenbedingungen dazu fördern. 

 

Der kürzlich erschienene Nachhaltigkeitsbericht trägt den Titel „SDGs meet RBI“. Welchen Beitrag kann die RBI zu den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen leisten?

 

Die RBI zählt seit Jahren zu den Unterzeichnern des UN Global Compact (UNGC), und hat sich damit der konsequenten Einhaltung der UNGC-Prinzipien des verantwortungsvollen Wirtschaftens verschrieben. Den größten Hebel sieht die RBI in ihrem Kerngeschäft, wo sie danach strebt zahlreiche SDGs voranzutreiben. So finanziert die RBI weder indirekt noch direkt Geschäfte, Projekte oder Parteien, wenn dabei erkennbar Menschenrechte verletzt werden. 

Im Sinne einer ökologischen Produktverantwortung achtet die RBI auf die Umwelt. Unser Ziel ist es, die negativen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt auf ein Minimum zu beschränken und den CO2-Ausstoß zu senken. Finanzierungen bezeichnen wir als nachhaltig, wenn diese langfristig positive Auswirkungen auf Realwirtschaft, Infrastruktur und Regionalentwicklung, Gesellschaft und Soziales, Umwelt und Klima, Forschung oder Bildung und Innovation haben. 

Armutsbekämpfung und Bildung sind für die RBI wichtige SDGs. Als Unternehmensbürger setzt sie Projekte zur Armutsbegrenzung um, auch durch die H. Stepic CEE Charity. Mit ihren Initiativen im Bereich (Finanz-)Bildung, als wesentliches Element der Armutsbekämpfung, fördert die RBI im Kontext ihres Grundsatzes „Hilfe zur Selbsthilfe“.

 

Was sind für Sie die größten sozialen Herausforderungen in der heutigen Zeit?

 

Das hängt sehr stark davon ab, wo man den Horizont ansetzt. Ganz allgemein gesprochen bringen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen und Migrations- und Flüchtlingsströme große soziale Herausforderungen mit sich, ebenso mangelnder Zugang zu Bildung und Kapital. In den entwickelten Ländern führen auch die alternde Bevölkerung oder steigende Abhängigkeit von einer virtuellen Welt zu sozialen Problemen. 

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