21.09.2018 13:54

Rotes Kreuz verleiht Humanitätspreis für herausragendes Engagement

VinziWerk-Gründer Pfarrer Wolfgang Pucher und österreichischer Diskonter PENNY gestern mit 24.Treichl-Preis geehrt

Rotes Kreuz verleiht Humanitätspreis für herausragendes Engagement
Bild (v.l.n.r): Brigitte Brunner, Geschäftsführerin von PENNY in Österreich; Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer; VinziWerk-Gründer Pfarrer Wolfgang Pucher

Wien (Rotes Kreuz) – „Humanitäres Engagement braucht Anerkennung“, sagte Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer gestern bei der Verleihung des jährlich vergebenen Humanitätspreises der Heinrich-Treichl-Stiftung. Die Preisträger 2018 sind Pfarrer Wolfgang Pucher – Gründer der Vinzenzgemeinschaft Eggenberg und der VinziWerke – und der österreichische Diskonter PENNY. Damit wird erstmals in der Geschichte des Humanitätspreises ein Unternehmen geehrt. 

„Pfarrer Pucher kämpft seit Jahrzehnten dafür, dass Obdachlose ein Bett, eine warme Mahlzeit, ein Stück Würde bekommen. Mit der Vinzenzgemeinschaft Eggenberg und den VinziWerken bewirkt er nicht nur im Leben Einzelner Großes, sondern auch für die Humanität in Österreich“, sagte Präsident Schöpfer bei der Verleihung im Generalsekretariat des Österreichischen Roten Kreuzes.


„Jeder Mensch hat Anspruch auf Menschenwürde und Respekt vor seiner Lebensweise“, sagte Pfarrer Wolfgang Pucher bei der Preisverleihung im Generalsekretariat des Österreichischen Roten Kreuzes in Wien.


Überraschung des Abends war, dass PENNY bei der Verleihung einen Spendenscheck von 100.000 Euro an das Rote Kreuz überreichte. Somit spendeten das Unternehmen und seine Kunden über den eigens dafür gegründeten PENNY Familien-Hilfsfonds seit 2011 mehr als 1,5 Millionen Euro. „In PENNY haben wir einen langjährigen Partner für mehr Menschlichkeit in Österreich gefunden“, sagte Präsident Schöpfer. Über die gemeinsame Kooperation mit dem Roten Kreuz konnten so mehr als 2.700 Familien in Not unterstützt werden, etwa bei der Überbrückung von Mietrückständen oder mit Lebensmittelgutscheinen.


„Soziales Engagement ist Teil unserer Unternehmensphilosophie und wir wollen dort Hilfe leisten, wo sie am dringendsten benötigt wird und nachhaltig wirkt“, erläutert Brigitte Brunner, Geschäftsführerin von PENNY in Österreich und ergänzt: „In Armut geratenen Familien mit schulpflichtigen Kindern möglichst rasch zu helfen, steht für uns beim Einsatz der Mittel klar im Vordergrund.“

Über den Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftung

Mit der Auszeichnung ehrt das Rote Kreuz seit 1993 Personen für ihr herausragendes humanitäres Engagement. Namensgeber ist der bekannte Banker und verstorbene Rotkreuz-Präsident Heinrich Treichl, zu dessen Ehren die Stiftung vom Roten Kreuz gegründet wurde. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Sibylle Hamann, Friedrich Orter, Barbara Stöckl, Wolfgang Petritsch, Ute Bock und Christoph Badelt.



Rückfragehinweis: 

Vera Mair, M.A.I.S.

Österreichisches Rotes Kreuz

Presse- und Medienservice

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