08.01.2019 14:55

Anhaltende Schneefälle: Das OÖ. Rote Kreuz ist gerüstet

Die Wetterlage entspannt sich nicht. Auch in den kommenden Tagen ist vielerorts mit Neuschnee und Schneeverwehungen zu rechnen. Das OÖ. Rote Kreuz trifft Vorsorgemaßnahmen, um auch für mögliche Katastropheneinsätze gerüstet zu sein.

Anhaltende Schneefälle: Das OÖ. Rote Kreuz ist gerüstet
Foto: OÖRK / Georg Mathes

Neuschnee, wegen Lawinenabgängen gesperrte Straßen und Schneeverwehungen fordern die Einsatzkräfte des OÖ. Roten Kreuzes. Trotzdem bewahren die Mitarbeiter auch in kritischen Situationen einen kühlen Kopf. Sie sind da, um zu helfen. Um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, sind Kräfte des Katastrophenhilfsdienstes voralarmiert und werden zum Teil in die betroffenen Gebiete verlegt.

 

Das OÖ. Rote Kreuz ist für mögliche Szenarien gerüstet

Prognosen zufolge ist in den kommenden Tagen in Gebieten wie dem Inneren Salzkammergut mit größeren Schneemengen zu rechnen. Konkret geht es den Mitarbeitern der landesweit größten humanitären Hilfsorganisation darum, auf alle mögliche Szenarien vorbereitet zu sein. Sie versorgen in Stau geratene Verkehrsteilnehmer, unterstützen bei möglichen Evakuierungen und ermöglichen jenen Menschen Unterschlupf, die ihre Häuser und Wohnungen wegen drohender Gefahren wie beispielsweise Lawinenabgänge verlassen mussten. "Das sind Routineaufgaben, die unsere Mitarbeiter ständig trainieren", erklärt OÖ. Rotkreuz-Präsident Dr. Aichinger Walter.

 

Schnellstmögliche Hilfe garantiert

Das Landesrettungskommando steht in ständiger Verbindung mit den Bezirksrettungskommanden und Behörden, um auch bei unvorhersehbaren Lageentwicklungen schnellstmöglich handeln zu können. Bereits in den vergangenen Tagen erfolgte die Verlegung von Personal und Materialien in das Innere Salzkammergut, um dort die Notfallversorgung der Bevölkerung auch bei blockierten Straßenverbindungen aufrecht erhalten zu können. Trotz der derzeit schwierigen Wetterbedingungen ist ein regulärer Betrieb im Rettungsdienst garantiert. Auch die Mitarbeiter in der Mobilen Pflege, bei Essen auf Rädern oder im Besuchsdienst sind weiterhin im Einsatz, um Menschen zu helfen.

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