25.01.2019 12:10

"Wir sehen und leben Verantwortung gegenüber der Gesellschaft"

Die Vienna Insurance Group unterstützt den Rotkreuz-Benefiz-Abend mit Josef Hader

"Wir sehen und leben Verantwortung gegenüber der Gesellschaft"
Prof. Elisabeth Stadler, VIG Generaldirektorin | ©Ehm

1. Was bedeutet langfristiges, gesellschaftliches Engagement für Sie als Vienna Insurance Group?

Langfristig und nachhaltig verantwortlich zu wirtschaften ist die Grundmaxime des Versicherungsgeschäfts. Denn wir geben unseren Kunden Leistungsversprechen, die weit in der Zukunft liegen und die wir erfüllen wollen und müssen. Deshalb haben wir Verantwortung auch als einen unserer drei Kernwerte definiert. Wir sehen und leben Verantwortung aber auch ganz speziell gegenüber der Gesellschaft. Unsere Vorgängergesellschaft blickt auf das Gründungsjahr 1824 zurück. Wir haben also mittlerweile nahezu 200 Jahre an Versicherungserfahrung. An der Gründung dieser Gesellschaft waren damals Persönlichkeiten aus Adel, Industrie und vor allem auch aus dem Klerus beteiligt. Das gemeinnützige und soziale Engagement lässt sich also schon ganz eindeutig aus unserer Geschichte herauslesen. Wir haben unser hohes soziales Engagement auch in den kritischen Jahren fortgesetzt und in den Jahren der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht zurückgefahren.

 

2. Bildung als Vorsorge: Warum unterstützt Ihr Unternehmen den Benefiz-Kabarettabend „HADER SPIELT HADER – gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit“ und engagiert sich damit für die Lernprogramme des Roten Kreuzes?

In diesem Programm von Josef Hader geht es um Jugendarbeitslosigkeit. Ein Schlüssel zur Reduzierung von Arbeitslosigkeit ist Bildung. Wir wissen alle, dass Bildung der Schlüssel zu sozialer Akzeptanz und zu besseren Lebensbedingungen sind. Für mich persönlich bedeutet Wissen eigenständiges Denken und Selbstbestimmtheit. Unwissen bedeutet Abhängigkeit und Fremdbestimmtheit. Die VIG hat in ihren Aktivitäten daher Kinder speziell im Fokus. Denn sie benötigen besondere Fürsorge. Wenn es um Benachteiligungen geht, leiden Kinder und Jugendliche ganz besonders darunter und deshalb benötigen sie auch die meiste Aufmerksamkeit und Unterstützung in allen Bereichen.

 

3. Was wünschen Sie sich für Österreichs Zukunft?

Wir gehören zu den wohlhabendsten Ländern der Welt und dennoch gibt es eine steigende Zahl an  armutsgefährdeten Menschen in unserem Land. Aus meiner Sicht steigt die Sorge um leistbares Wohnen sowie die Zahl an altersarmutsgefährdeten Menschen, im Besonderen alleinerziehende Mütter. Hier einen Gegentrend zu erreichen wäre mein Wunsch. 


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