Katastrophenhilfe

Aufbau einer SanHist während der Landeskatastrophenübung 2005 im Bezirk Mattersburg. Im Hintergrund die Burg Forchtenstein.
Aufbau einer SanHist während der Landeskatastrophenübung 2005 im Bezirk Mattersburg.

Zur Arbeit des Roten Kreuzes im Burgenland zählt auch die Katastrophenvorsorge. Ziel ist es, Menschen in Katastrophen- und Großschadensereignissen rasch und unbürokratisch helfen zu können. Diese Hilfe erfolgt finanziell, materiell und personell.

Für den Ernstfall stehen Material und ausgebildete Einsatzmannschaften bereit. Zelte, Decken, Feldbetten und Medikamente sind im Depot des Landesverbandes und an den Bezirksstellen gelagert. Jährlich finden Landeskatastrophenübungen statt, bei denen diverese Szenarien trainiert und die Mannschaften vor große Herausforderungen gestellt werden. 

 

Schnelleinsatzgruppen (SEG)

Für die Abwicklung von Großschadensereignissen sind Sondereinheiten, die sogenannten Schnelleinsatzgruppen (SEG), zuständig. Die SEG Mattersburg ist ständig - 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr - einsatzbereit, um bei Bedarf (Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten wie z.B. Zugunglück, Busunfall usw.) schnellstmöglich ausrücken zu können.

 

Auswahl an Einsätzen der SEG Mattersburg:  

  • Zugunglück zwischen Mattersburg und Rohrbach im Jahr 1997 (1 Tote und 42 verletze Personen)
  • Noro-Virus Ausbruch an der HTL Eisenstadt im Jahr 2006 (150 Patienten)
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