18.03.2019 08:21

Baby-Alarm beim Roten Kreuz NÖ:

Zoe und Elisabeth-Katharina kamen zu Hause zur Welt

Baby-Alarm beim RK NÖ

Eigentlich sollten die Rotkreuz-Teams einfach nur die werdenden Mütter ins Krankenhaus transportieren – doch die beiden Babys hatten anderes im Sinn: sie blickten noch zu Hause das Licht der Welt. Zoe Freitagabend in Wr. Neustadt und Elisabeth-Katharina nur wenige Stunden später Samstagfrüh in Ulmerfeld. Die beiden Mamas und ihre kleinen Töchter sind wohlauf.

Am Freitag wurde gegen 20 Uhr ein Rotkreuz-Rettungswagen zu einer bevorstehenden Geburt nach Wiener Neustadt gerufen. Da die Wehen bereits in kurzen Abständen folgten, planten die Sanitäter einen schnellen Transport in den Kreissaal, doch die kleine Zoe hatte andere Vorstellungen. Die Mannschaft entschied, umgehend das Notarzteinsatzfahrzeug nachzualarmieren und alles für eine Hausgeburt vorzubereiten. Und so konnte um 20.45 Uhr ein gesundes Mädchen komplikationsfrei geboren werden. Mama Anja und die kleine Zoe – sie ist das zweite Kind der Familie – wurden erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Detail am Rande: Es handelte sich bereits um die elfte Geburt, bei der Notarzt Dr. Alexander Leisser als Geburtshelfer im Einsatz war. Für den Fahrer des Rotkreuz-Notarzteinsatzfahrzeuge, Notfallsanitäter Thomas Habrich, war es die vierte Geburt im Rotkreuz-Dienst.

Bereits Samstagfrüh hieß es sozusagen am anderen Ende von Niederösterreich zu einer weiteren Geburt auszurücken. Die Rotkreuz-Mannschaft aus Kematen, Christoph Bühn und Georg Holy, machten sich um 6:37 Uhr sofort auf den Weg und stellten beim Eintreffen fest, dass die Zeit bis zum Krankenhaus nicht mehr ausreichen würde. „Mein Kollege ging sofort zum Auto, um alles vorzubereiten, währenddessen blieb ich bei der werdenden Mutter und forderte den Notarzt nach“, erzählt Rotkreuz-Sanitäter Holy. „Und was soll ich sagen, es ging alles so unfassbar schnell – ich wurde unversehens zum Geburtshelfer und als mein Kollege zurückkam, hatte ich die kleine Prinzessin Elisabeth-Katharina bereits auf dem Arm. Mich freut es sehr, dass ich bei dieser Geburt dabei sein durfte, noch dazu sind die Eltern des kleinen Mädchens meine Kollegen bei der Freiwilligen Feuerwehr, das macht mich sehr stolz!“ Die kleine Elisabeth-Katharina erblickte um 6:52 Uhr das Licht der Welt und nach der Versorgung wurden sie und Mama Melanie ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Elisabeth-Katharina ist das zweite Kind der Familie. Während der Geburt kümmerte sich Papa Johannes, der zuvor die Rettung gerufen hatte, um die mittlerweile zweijährige Schwester.

Das Rotkreuz-Teams gratulieren den jungen Familien herzlich.

Bildtext: Mama Melanie und die kleine Elisabeth-Katharina mit ihren beiden Rotkreuz-Sanitätern Christopher Bühn und Georg Holy
Fotocredit: RK NÖ


Tulln, 17. März 2019




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