06.03.2018 13:26

HENRI. Der Dialog: Bildung als Provokation – Wie das Rote Kreuz helfen soll

Den Sinn von Bildung verstehen. Die Begeisterung für das Lesen wecken. Das OÖ. Rote Kreuz will lese- und lernschwachen jungen Menschen die Türen für eine bessere Zukunft öffnen. Dass die Arbeit der Lesecoaches so wichtig ist, wie Blut zu spenden, betonte Konrad Paul Liessmann, Philosoph, Buchautor und Universitätsprofessor.

HENRI. Der Dialog: Bildung als Provokation – Wie das Rote Kreuz helfen soll
(v.l.) Paul Reinthaler, Berta Leeb, Konrad Paul Liessmann und Robert Dempfer. (c) www.eventfoto.at/kunasz-herzig

Konrad Paul Liessmann hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für die Kulturtechnik des Lesens und traf damit den Nerv der Zeit. Trotz Smartphone, Internet-Videos und Social-Media-Kommunikation, hat das Lesen von Büchern durchaus seine Berechtigung. Lesen fördert die Fantasie und die Kreativität. Gerade in den ersten Schuljahren entscheidet eine gezielte Förderung, welchen Weg junge Menschen später einschlagen. „Wir müssen es schaffen, die Begeisterung am Lesen zu wecken“, appellierte der mehrfache Erfolgsbuchautor, der für das dahingehende Engagement des OÖ. Roten Kreuzes lobende Worte fand. „Damit die Arbeit der Lesecoaches fruchtet muss die eigene Begeisterung für Bücher und Texte weitergegeben werden“, rät Liessmann und betont: „Nur lesende Menschen können Bleiwüsten zum Leben erwecken und so Andere zum Lesen animieren.“
Etwa 120 Gäste kamen zur Rotkreuz-Diskussionsveranstaltung „HENRI. Der Dialog“ in die Anton Bruckner Privatuniversität.

 

 Zur Fotogalerie: http://www.eventfoto.at/kunden/roteskreuz/0503218_rotes_kreuz_o

 

 

 

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