07.12.2018 08:13

Rotkreuz-Zivildiener gesucht

Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und sind Teil einer aktiven Zivilgesellschaft: Jedes Jahr absolvieren mehr als 670 junge Menschen ihren Zivildienst im OÖ. Roten Kreuz, 40 davon im Bezirk Perg. Neun Monate, die Sinn machen und Zivildiener mit persönlichen Mehrwerten belohnt, die sie im Berufs- und Privatleben gewinnbringend einsetzen können.

Rotkreuz-Zivildiener gesucht

Wer Zivildienst leistet, engagiert sich aktiv für eine solidarische Zivilgesellschaft. Jährlich ent-scheiden sich viele junge Menschen, diesen Dienst an der Gemeinschaft im Roten Kreuz zu absolvieren. Die jungen Männer sind hauptsächlich im Rettungsdienst tätig. In ihren Einsätzen stärken Zivildiener ihre Teamfähigkeit, übernehmen Verantwortung und erlernen einen eigen-ständigen Beruf. Nach einer zwei Monate dauernden Ausbildung gelten sie als vollwertige Ret-tungssanitäter. Zivildiener sind bei einem Drittel aller Rettungseinsätze des OÖ. Roten Kreuzes dabei und unverzichtbar, um flächendeckend rasche Hilfe zu garantieren. „Menschen, die sich für andere einsetzen, sind meist auch im späteren Arbeitsleben besonders aktiv und verantwor-tungsbewusst“, erklärt Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Werner Kreisl.

Zivildienst: Bewährtes Modell seit 43 Jahren

Das Engagement im Roten Kreuz verleiht Zivildienern zusätzlich die Fähigkeit, im Fall der Fälle richtig Erste Hilfe leisten zu können. Seit Februar 1975 bildet das OÖ. Rote Kreuz Zivildiener aus. Rund 80 Prozent von ihnen bleiben der landesweit größten humanitären Hilfsorganisation danach als freiwillige Mitarbeiter weiter treu. Diese Verbundenheit zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der jungen Männer ihren Zivildienst als positiv, sinnstiftend und bereichernd erlebt. „Auch unsere Bevölkerung profitiert vom Zivildienst“, weiß Kreisl und verweist dabei auf den hohen volkswirtschaftlichen Nutzen.

Demografischer Wandel hinterlässt Spuren

Die Menschen werden zunehmend älter, die Zahl junger Menschen geht sukzessive zurück. Der demografische Wandel ist auch im Roten Kreuz angekommen. „Vor allem in den Monaten April und Juni wird es immer schwieriger, die offenen Zivildienststellen zu besetzen“, erläutert Bezirksrettungskommandant Christian Geirhofer. Und wenn Zivildiener fehlen, wird das öster-reichische Sozialsystem empfindlich teurer. „Zivildiener sind ein wichtiges Bindeglied in unserem engmaschigen Netzwerk der Hilfe. Dank ihnen sind wir an 365 Tagen pro Jahr überall sofort zur Stelle. Zivildiener stärken die Qualität unseres Rettungssystems, welches den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht“, sind sich Kreisl und Geirhofer einig.

Also: Wer im kommenden Jahr seinen Zivildienst in seinem Heimatbezirk Perg antreten möchte, nimmt am besten direkt mit dem Roten Kreuz Kontakt auf: 07262/54444-13; per Mail an Maria Luftensteiner; www.roteskreuz.at/perg.

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