18.05.2019 10:28

Sozialbegleiter wie Stefanie Birschkus sind da, wenn die eigene Kraft nicht mehr ausreicht

Ein plötzlicher Todesfall in der Familie, eine schwere Krankheit oder eine unvorhersehbare Naturkatastrophe: Wenn das Schicksal zuschlägt sind die Gesundheits- und Sozialbegleiter des Roten Kreuzes zur Stelle. Eine von ihnen ist Stefanie Birschkus aus Wilhering.

Sozialbegleiter wie Stefanie Birschkus sind da, wenn die eigene Kraft nicht mehr ausreicht

Schulden, ein unerwarteter Verlust des Arbeitsplatzes, der Tod des Lebenspartners oder ein Hochwasser, welches das das gesamte Hab und Gut zerstört hat. Ein plötzliches Lebensereignis kann jeden treffen und Menschen von einem Moment auf den anderen den Boden unter den Füßen wegziehen. Die Spirale nach unten zu stoppen und vom Schicksal getroffene Menschen zu begleiten ist Aufgabe der Gesundheits- und Sozialbegleiter. Freiwillige wie Stefanie Birschkus aus Wilhering geben Halt in einsamen Stunden und sind da, um zu helfen. „Es ist eine schöne Aufgabe, Menschen ins Leben zurück zu begleiten“, sagt Frau Birschkus. „Ich bin gerne für Mitmenschen da, die Hilfe brauchen. Gesellschaftliches Engagement und Solidarität sind für mich besonders wichtig.“ Rotkreuz-Mitarbeiter wie sie unterstützen punktuell und kostenfrei für einen Zeitraum bis maximal sechs Monate. Sie informieren über bestehende Hilfsangebote wie Notstandshilfe oder Mindestsicherung oder Gesundheitswesen, begleiten Menschen zu Impfungen der Vorsorgeuntersuchungen oder informieren über Angebote wie Mobile Dienste, Krisenintervention oder Rotkreuz-Märkte. Die Sozialbegleiter unterstützen auch bei Terminen bei Behörden und Beratungsstellen und begleiten Menschen zu Arzt- oder Krankenhausterminen.

 

Wer sich freiwillig engagiert, stärkt das Gemeinwohl!

 

Immer mehr Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit für andere: Mehr als 22.000 freiwillige Mitarbeiter sind im OÖ. Roten Kreuz tätig. Ihr Engagement stärkt unsere Gesellschaft. Um allen Anforderungen nachzukommen und den Wandel unserer Gesellschaft positiv mitzugestalten, wächst das Aufgabenfeld für Hilfsorganisationen wie das OÖ. Rote Kreuz. „Deshalb suchen wir wieder freiwillige Mitarbeiter. Egal, ob im Rettungsdienst, im Besuchsdienst, bei Essen auf Rädern, in der Arbeit mit Jugendlichen oder in den vielen anderen Bereichen. Wir haben die passende Jacke für jeden“, erklärt Mag. Michaela Schwinghammer-Hausleithner, Bezirksstellenleiterin des Roten Kreuzes Eferding.

 

Foto: OÖRK - Sozialbegleiter wie Stefanie Birschkus sind derzeit in vielen Bezirken in Oberösterreich im Einsatz.

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