14.06.2019 18:09

Jugendrotkreuz und Buchklub entwickelten neue Schülerzeitschriften

Lesen hilft die Welt zu verstehen, bildet, fördert die Kreativität und ist zentraler Faktor in der geistigen Entwicklung. Gemeinsam mit dem Buchklub entwickelte das Jugendrotkreuz eine neue Zeitschriften-Reihe. Die einzelnen Produkte richten sich an Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur achten Schulstufe und stellen menschliche Werte in den Mittelpunkt. Der Gesamterlös fließt in Projekte der humanitären Bildung.

Jugendrotkreuz und Buchklub entwickelten neue Schülerzeitschriften
steh. v. l. Patrick Eberl, Erwin Bindreiter und Kids der NMS St. Georgen a. W.

Seit Jahrzehnten gelten das Jugendrotkreuz und der Buchklub als jeweilige Experten für Leseförderungen an den Schulen. Um den Anforderungen der Zukunft nachzukommen und die geistige Entwicklung junger Menschen nachhaltig positiv mitzugestalten, entwickelten beide Organisationen erstmals gemeinsam eine neue Schülerzeitschriften-Reihe. Die neuen Zeitschriften treten ab dem kommenden Schuljahr an die Stelle der bisherigen Jugendrotkreuz-Zeitschriften und stellen eine Fortentwicklung hinsichtlich didaktischem Konzept und Leseförderung dar.

 

Multimediales Angebot stärkt Lese- und Medienkompetenz ab der 1. Schulstufe

Beim Kauf eines Schul-Jahresabos erhalten die Schüler acht Zeitschriften pro Schuljahr. Zusätzlich dazu beinhaltet dieses Abo noch ein Buch, ein Klassenposter sowie eine Online-Impulsplattform für den Unterricht. „Damit erfüllen die neuen Zeitschriften die neuesten fachlichen Voraussetzungen hinsichtlich Lesekompetenz, Lesestrategien, Hörverstehen, Sprachsensibilität und Schrift “, erklärt Patrick Eberl, Jugendkoordinator des Bezirks Perg. Alle Zeitschriften bauen thematisch auf altersgemäß abgestimmte Schwerpunktthemen auf und ermöglichen ihren parallelen Einsatz in einer Klasse. Partner wie die Kinder-Uni und Safer Internet garantieren pädagogisch wertvolle Inhalte. 

Bundesministerium empfiehlt Lehrern, diese Zeitschriften zu verwenden

Die Inhalte sind exakt auf die Bedürfnisse der Lehrer angepasst, bilden die verschiedenen Schulfächer ab und fördern auf die Zukunft ausgerichtete Schlüsselqualifikationen. Auch die Fremdsprache Englisch behandeln die Zeitschriften ab der ersten Schulstufe. Vielseitige Hinweise, wie Lehrerinnen und Lehrer ihren Unterricht gestalten können, runden das didaktische Konzept der Zeitschriften-Reihe ab. „Alle bisher geschätzten Inhalte bleiben erhalten“, so Bezirksstellenleiter Ing. Mag. Werner Kreisl. Auch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung empfiehlt Lehrkräften, diese Zeitschriften im Unterricht zu verwenden. Die Kosten für die jeweiligen Jahresabos richten sich nach jenen der Vorgänger-Zeitschriften. 

Gemeinsam lesen, gemeinsam helfen

„Mit den Erlösen wollen wir Programme zur humanitären Bildung unterstützen. So wollen wir Kindern mit Leseschwierigkeiten den Start ins Leben erleichtern“, erklärt Bezirksstellenleiter Ing. Mag. Werner Kreisl den humanitären Hintergrund. Seit mehr als 70 Jahren fördert und stärkt das OÖ. Jugendrotkreuz junge Menschen in ihrem sozialen Denken und Handeln. Ziel ist: Werte wie Solidarität, Gleichberechtigung, Demokratie, Frieden, Hilfsbereitschaft oder Toleranz zu vermitteln, die auf humanitärem Gedankengut basieren. Die Jugendorganisation setzt bereits im Kindergarten an und bietet sowohl in der Schule als auch in der Freizeit zahlreiche Angebote. „Mit unseren vielfältigen Angeboten wollen wir junge Menschen dabei unterstützen, Eigeninitiative zu entwickeln, Hilfsbereitschaft zu zeigen und Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen zu übernehmen“, bringt es Aichinger abschließend auf den Punkt. Mehr Informationen zu den neuen Schüler-Zeitschiften auf www.gemeinsamlesen.at

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