19.11.2019 11:30

Welttag der Kinderrechte am 20. November: OÖ. Rotes Kreuz macht auf Bedürfnisse und Wünsche junger Menschen aufmerksam

Wer in die Jugend investiert, stärkt unsere Gesellschaft. Am Welttag der Kinderrechte (20. November) erinnert das OÖ. Rote Kreuz an die UN-Kinderrechtskonvention. Darin ist festgeschrieben, wie sich jedes Kind bestmöglich entwickeln kann. Mit einer intensiven Jugendarbeit will das OÖ. Jugendrotkreuz dazu beitragen und nachhaltige Lebens-Kompetenzen vermitteln.

Welttag der Kinderrechte am 20. November: OÖ. Rotes Kreuz macht auf Bedürfnisse und Wünsche junger Menschen aufmerksam
Credit: eventfoto.at / Wöckinger

An der Bezirksstelle Perg herrscht reges Treiben: Gespannt und begeistert lauschen Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren aus allen Teilen des Bezirkes den Worten von Berina Wöckinger. Sie ist Jugengruppenleiterin mit Leib und Seele und seit mittlerweile drei Jahren auch Bezirksjugendreferentin. Berina erklärt, wie man Mitmenschen im Notfall helfen kann und warum eine aktive Zivilgesellschaft unser Zusammenleben stärkt. Es liegt ihr viel daran, jungen Menschen Werte wie Toleranz, Offenheit oder Hilfsbereitschaft zu vermitteln und sie in ihrer geistigen Entwicklung zu fördern. „Es geht mir darum, ihnen die vielen Seiten des Lebens zu zeigen und ihnen die Idee vom Helfen näher zu bringen“, sagt die 28-Jährige, die selbst 2005 der Jugendgruppe der Ortsstelle St. Georgen/Gusen beitrat und seither fixer Bestandteil der Rotkreuz-Familie ist. Sie engagierte sich auch lange Zeit im Rettungsdienst: „Das Engagement im Roten Kreuz ist vielseitig, die sozialen Kompetenzen werden gestärkt“, meint Berina, die maßgeblich am bezirksweiten Jugendrotkreuz-Projekt „Big Picture“ mitarbeitete. Dort erhalten Jugendliche einen erlebbaren Einblick in die verschiedensten Sparten und in die Wertewelt der landesweit größten Hilfsorganisation. „Auch ich kann aus der Arbeit mit jungen Menschen viel für mich mitnehmen“, erzählt Wöckinger, die beruflich als Bankangestellte tätig ist. „Es ist spannend zu erleben, wie aus ihnen junge Erwachsene werden.“

 

Kinderrechte sind in UN-Charta verankert

Das Recht auf Bildung ist in der UN-Kinderrechtskonvention verankert - sie wurde am 20. November 1989 beschlossen. Dahingehend Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen für eine lebenswerte Gesellschaft zu schaffen, steht im OÖ. Roten Kreuz an oberster Stelle. Neben den Jugendgruppen realisiert das OÖ. Jugendrotkreuz auch Aktivitäten wie die Bildungsinitiative ALPHA. MEINE CHANCE., die freiwillige Radfahrprüfung, Ausbildungen in Erster Hilfe, die Vermittlung humanitärer Werte und vielen weitere Aktionen. Auf die Kinderrechtskonvention aufbauend entwickelte das Jugendrotkreuz in der gemeinsamen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch ihre Kindercharta: Ein 10-Punkte-Programm, das ganz klar zeigt, welche Bedürfnisse und Wünsche Kinder in Österreich haben. Neben Bildungsfragen behandelt die Charta Themen wie beispielsweise den Schutz der Kinder vor Gewalt, ihre Rechte auf Freizeit und Zuwendung, damit sie sich entwickeln können. „Dafür machen wir uns stark“, meint OÖ. Rotkreuz-Präsident Dr. Aichinger Walter. Die gesamte Kindercharta zum Download: www.jugendrotkreuz.at/kindercharta

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