20.03.2020 08:37

Wer sich freiwillig für Mitmenschen engagiert, ist insgesamt glücklicher

Jeder ist seines Glückes Schmied. Wirklich? Immer mehr Menschen finden ihr Glück, wenn sie sich im OÖ. Roten Kreuz für Mitmenschen engagieren. Besonders in Zeiten des Coronavirus stärkt freiwilliges Engagement unsere Zivilgesellschaft. Glück finden wir auch in den vermeintlich kleinen Dingen des Lebens. Darauf macht das OÖ. Rote Kreuz zum Welttag des Glücks am 20. März aufmerksam.

Wer sich freiwillig für Mitmenschen engagiert, ist insgesamt glücklicher

Mit Notfallrucksack, roter Jacke und einem zufriedenen Lächeln stehen Günther Kogler (30) und Otmar Zinsmeister (55) beim Rettungsauto an der Ortsstelle Gallneukirchen. Beide starten in den Nachtdienst. Ihr freiwilliges Engagement und der verbindende Rotkreuz-Gedanke machte sie zu guten Freunden, die auch in ihrer Freizeit viel gemeinsam unternehmen. „Othmar war einer meiner ersten Ansprechpartner“, erzählt Kogler, der sich seit zehn Jahren freiwillig im OÖ. Roten Kreuz engagiert. Begonnen hat der Servicetechniker als Zivildiener, nun ist er stellvertretender Ortsstellenleiter. Günter ist auch im Stab des Bezirksrettungskommandos Urfahr-Umgebung involviert, um mit der derzeit speziellen Lage rund um das Coronavirus umzugehen.

 

Ein Beitrag für die Gesellschaft und ein Ausgleich zum Beruf

„Mit meinem Engagement will ich einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten“, sagt Zinsmeister, der mit 25 Jahren als Freiwilliger im OÖ. Roten Kreuz als routinierter „Fixstern“ der Dienststelle Gallneukirchen gilt. Er ist Unternehmer und vertreibt Brandschutz-Artikel. Der freiwillige Rettungsdienst ist für ihn auch ein Ausgleich zu seinem Beruf. Neben ihrem Engagement für eine sorgende Gesellschaft teilen Günther und Otmar auch viele private Interessen. „Wir sind zu guten Freunden geworden“, freut sich Kogler, der nicht nur Othmar beim OÖ. Roten Kreuz kennen lernte. Auch seine Frau Julia engagiert sich freiwillig an der Ortsstelle.

 

„Glück können wir lernen, indem wir Verantwortung übernehmen“

Die Mitarbeiter im OÖ. Roten Kreuz sind da, wenn Mitmenschen Hilfe brauchen und übernehmen Verantwortung für eine lebenswerte Gesellschaft. Auch in schwierigen Zeiten sind sie als wichtige Leistungsträger der Zivilgesellschaft zur Stelle. Sie helfen ohne große Worte. Sie brauchen auch keine Bühnen, um sich zu inszenieren. Ihre Hilfe kommt vom Herzen und beeinflusst ihr Leben. Dieses Engagement verbindet alle Gesellschaftsschichten. Studien bestätigen: Menschen, die sich sozial engagieren, sind im Schnitt glücklicher, gesunder und verkraften Stress oft besser.

 

Glück in den kleinen Dingen finden

Gerade in Zeiten wie diesen, ist es notwendig, Glück auch in kleinen Dingen zu finden. Beispielsweise beim Lesen eines Buches, im Gespräch mit Familienmitgliedern oder im wertschätzenden und achtsamen Umgang miteinander.Wer langfristig Glück empfindet, hat Sinn im eigenen Leben gefunden. Das passiert, wenn Menschen für Mitmenschen da sind, um ihnen zu helfen“, findet OÖ. Rotkreuz-Präsident Dr. Aichinger Walter. „Glück können wir lernen, indem wir Verantwortung übernehmen, Vertrauen schaffen und das Gemeinsame in den Mittelpunkt unserer Handlungen stellen.“

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