01.08.2018 10:11

Herzalarm, Spaß und Freude

Der Kabarettist und Kinderchirurg Omar Sarsam besuchte das Sommer- und Therapiecamp des Wiener Jugendrotkreuzes.

Herzalarm, Spaß und Freude

 

Anfang Juli wurde der Zyklus der diesjährigen Sommer- und Therapiecamps des Wiener Jugendrotkreuzes in der Seestadt Aspern eröffnet. Es war eine ereignisreiche Woche. Mit Spiel, Spaß und Spannung wird die Zeit im Sommer- und Therapiecamp „Ferien in Wien“ für die Kinder und Jugendlichen spannend und unvergesslich. Alle tragen dazu bei, der Therapiehund Melo genauso wie auch die Musiktherapie, die Ideen und Kreativität der Kunsttherapeutin und last but not least der prominente Besuch am Ende der ersten Woche.

 

Der bekannte Kabarettist und Kinderchirurg Omar Sarsam konnte sich davon überzeugen, wie kreativ Felix, Maite, Markus und die anderen Kinder im Laufe der Woche waren. Da wurden PolitzistInnen, Feuerwehrleute und Rettungssanitäter anhand der Silhouette der Kinder angefertigt und bunt bemalt. Es wurde musiziert, es gab einen Ausflug zum Ferienspiel und die Kinderpolizei kam mit Auto und Motorrad auf Besuch.

 

Omar Sarsam unterstützt mit seinem aktuellen Programm „Herzalarm“ das Sommer- und Therapiecamp „Ferien in Wien“ des Wiener Jugendrotkreuzes. „Ihr könnt was Gutes tun und was in die Spendenbox geben, wenn ihr was Böses tun wollt, dann nehmt ihr sie mit“, so animiert er die BesucherInnen seiner Kabarett-Abende zur Spende. „Bisher war noch keiner böse, ganz im Gegenteil – bis dato sind 7.000,- Euro für das Camp zusammengekommen.“ Wir haben den äußerst sympathischen Kabarettisten anlässlich seines Besuches im Camp interviewt:

 

Wie kam es zu Ihrem Engagement für das Sommer- und Therapiecamp des Wiener Jugendrotkreuzes?

Die Betreiber des Kabarett Niedermair haben mir mitgeteilt, dass es die Möglichkeit gibt, eine Spendenbox aufzustellen. Bei der Suche nach einem passenden Projekt, hatte die Landesgeschäftsführerin des Wiener Jugendrotkreuzes die Vorteile des Camps so überzeugend vermittelt, dass die Entscheidung rasch klar war. Doch Worte sind das eine, der Besuch von heute bringt die Emotionen dazu. Die unmittelbaren Eindrücke bestätigen, diese Entscheidung war goldrichtig.

 

„Herzalarm“ im positiven Sinne, wenn man Sie bei der Interaktion mit Kindern beobachtet. Dieser Draht zu Kindern ist ja für einen Kinderchirurg auch nicht verkehrt, oder?

Exakt. Dazu kommt, dass man sich das Kind im Manne bewahren sollte, sowohl als Kabarettist und als Kinderchirurg. Eine Dosis Kind hat noch niemandem geschadet, es kommt jedoch auf die Medikation an. Spaß beiseite, im Spiel mit Kindern geht mir immer das Herz auf und der Spaß bleibt nie beiseite.

 

Was verbindet den Chriurg mit dem Kabarettisten, den Kabarettisten mit dem Chirurg?

Das verbindende Thema ist „Helfen“, einfach Menschen helfen. Im OP-Saal ist es das unmittelbare Helfen. Menschen zum Lachen zu bringen ist die indirekte Form des Helfens. Mit dem Lachen den Stress des Tages vergessen machen, die Sorgen für den Moment verdrängen.

 

… und damit auch noch Gutes tun?

Damit tue ich nicht nur Gutes sondern es tut mir auch gut. Denn auch ich habe Tage, die nicht ganz so rund laufen. Dann tut es mir gut zu wissen, dass ich mit diesem Auftritt mein Publikum zum Lachen bringe und sie dann auch noch mit ihrer Spende helfen. Das tut gut und dafür danke ich meinem Publikum.

 

Die nächsten Termine von „Herzalarm“ gibt es unter: www.omarsarsam.com

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