01.02.2019 10:50

Gelebte Zivilcourage

Am Tag der Zivilcourage machten unterschiedliche Bereitschaften unseres Katastrophenhilfsdienstes das Thema "Menschen auf der Flucht" greifbar

Gelebte Zivilcourage

 

 

Anlässlich des Tages der Zivilcourage wollte das Bundesrealgymnasium Kundmanngasse das Thema „Menschen auf der Flucht“ für rund 70 SchülerInnen greifbar machen. Zusammen mit ExpertInnen unterschiedlicher Bereiche des Katastrophenhilfsdienstes vom Wiener Roten Kreuz lernten sie deshalb die Abläufe kennen, welche sich hinter dem Aufbau und der Leitung eines Flüchtlingscamps verbergen. Auch Bundespräsident Alexander van der Bellen und seine Gattin Doris Schmidauer ließen sich diese Einblicke nicht entgehen.

 

Learning by doing

Die engagierten Jugendlichen durchliefen mehrere Stationen – ein Hands-On-Erlebnis der besonderen Art. Neben dem Aufbau mehrerer Zelte wurden auch Einblicke zu Versorgung, Kommunikation, Verpflegung, Technik und zahlreicher anderer Faktoren gegeben. Zusätzlich erhielten sie spannende Informationen zum Roten Kreuz, insbesondere des Katastrophenhilfsdienstes, des Jugendrotkreuzes und des Team Österreich, welches 2015 beim Einsatz „Menschen auf der Flucht“ eine tragende Rolle spielte.

 

Gemeinsam stark

Die Jugendlichen hatten hierdurch die Möglichkeit, in die vielzähligen Facetten des Katastrophenhilfsdienstes hineinzuschnuppern. Durch das Mitwirken unterschiedlicher Bereitschaften erlebten die Jugendlichen hautnah, wie gewinnbringend sich die intensive Zusammenarbeit von ExpertInnen verschiedener Bereiche auswirken kann: Gemeinsam kann man Berge versetzen – oder ein Flüchtlingscamp errichten.

 

Besonders bemerkenswert waren das Interesse und die Neugierde, mit welcher die Jugendlichen sich mit dem Thema auseinandersetzten. Neben dem tatkräftigen Anpacken und den gespannten Fragen der SchülerInnen, kristallisierte sich eines ganz klar heraus: „Die Freude von meinen KollegInnen und mir, als wir sahen, mit wie viel Interesse und Enthusiasmus sich die jungen Menschen mit dem Thema Flucht und Katastrophenhilfe beschäftigen“, sagt Almira Geosev, Einsatzleiterin des Projekts „Tag der Zivilcourage“, mit einem Lächeln.

 

 

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