27.06.2009 11:48

Funkumstellung abgeschlossen – 1.350 Geräte in Niederösterreich im Einsatz

Funkumstellung abgeschlossen – 1.350 Geräte in Niederösterreich im Einsatz

Jetzt ist es so weit – heute, Samstag, konnte das Rote Kreuz Niederösterreich die Umstellung auf das digitale Funknetz TETRA erfolgreich abschließen. Damit wurde ein funktechnischer Meilenstein erfolgreich umgesetzt. „Mit dem neuen Funknetz haben sämtliche Einsatzorganisationen, egal ob Rotes Kreuz, Feuerwehr, Polizei, Bergrettung oder andere Blaulichtorganisationen die Möglichkeit, direkt miteinander zu kommunizieren“, erklärt Landesrettungskommandant Fritz Eigenschink. „Das macht für uns alle die Zusammenarbeit bei größeren Einsätzen wesentlich einfacher.“

Egal ob Suchaktionen, Großschadensfälle oder Katastropheneinsätze – die Kommunikation und damit auch die Koordination zwischen den Organisationen wird wesentlich erleichtert. „Aber auch im täglichen Einsatz sind die verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten von Vorteil für uns“, meint Eigenschink. Der digitale Funk ist somit nicht nur eine zusätzliche Funkmöglichkeit für den Ernstfall, sondern erlaubt es den Einsatzorganisationen wie Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz auch miteinander zu kommunizieren, was mit den bisherigen Systemen nicht möglich war.

„Die Umsetzung erfolgte problemlos“, erklärt der verantwortliche Referatsleiter Ing. Harry Oberlerchner vom Roten Kreuz Niederösterreich. „Wir haben planmäßig die letzten Bezirksstellen umgestellt. Damit haben wir nun rund 1.350 Geräte am Netz.“ Die Sprachqualität ist im Gegensatz zum alten Funk hervorragend. Dazu kommt, dass es kaum Funkschatten gibt und somit ein annähernd lückenloser Empfang im ganzen Land vorhanden ist. „Das ist eine revolutionäre Verbesserung in der Kommunikation der Blaulichtorganisationen.“

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