24.03.2014 10:11

Ökumenische Unterstützung für das Rote Kreuz Hochwasserhilfe durch sechs christliche Konfessionen

Ganz besondere Unterstützung erhielt das Rote Kreuz Niederösterreich durch eine ökumenische Aktion, an der sich sechs christliche Konfessionen beteiligten. An einem Sonntag wurde von allen gemeinsam für die Hochwasserhilfe gesammelt – das Geld, insgesamt 1.136,01 Euro, wurde nun dem Roten Kreuz Niederösterreich übergeben.

Ökumenische Unterstützung für das Rote Kreuz Hochwasserhilfe durch sechs christliche Konfessionen
Im Bild v.l.n.r.: Dieter Pruckner, Altkatholische Gemeinde, Helmut Remus, Neuapostolische Gemeinde, Roswitha Petz, Evangelische Gemeinde, Cornel-Constantin Prejban, Rumänische Baptistengemeinde, Pater Johannes Paul Abrahamowicz OSB, Katholische Gemeinde (Göttweig und Mautern), Rupert Lauter, Freie Evangelikale Christliche Gemeinde, Franz Hauer, Bereichskommandant Waldviertel, Rotes Kreuz Niederösterreich und Eveline Gruber, Mitglied der Bezirksstellenleitung Krems, Rotes Kreuz Niederösterreich.

„Diese Spendenaktion wird von uns allen gemeinsam einmal pro Jahr durchgeführt“, erklärt Pater Johannes Paul Abrahamowicz OSB von Stift Göttweig, das diese Initiative ins Leben gerufen hat. „In diesem Jahr haben wir uns für das Rote Kreuz entschieden, denn – ob katholisch oder evangelisch oder eine andere Glaubensgemeinschaft – hier wird kein Unterschied gemacht. Mensch ist Mensch. Und Not ist Not.“ Auch in der Hochwasserhilfe war es dem Roten Kreuz ein Anliegen, dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wurde. Deshalb haben in der Gegend rund um Göttweig die Freie Evangelikale Christliche Gemeinde, die Neuapostolische Gemeinde, die Rumänische Baptistengemeinde, die Altkatholische Gemeinde, die Evangelische Gemeinde und die Katholische Gemeinde (Göttweig und Mautern) in ihren Gottesdiensten an einem Sonntag das Rote Kreuz mit einer gemeinsamen Sammlung unterstützt.

 

 

„Diese gemeinsame Aktion der Glaubensgemeinschaften ist eine tolle Idee“, meint Bereichskommandant Franz Hauer, Rotes Kreuz Niederösterreich, bei der offiziellen Scheckübergabe. „Das Rote Kreuz ist für alle Menschen in Not im Einsatz. Gerade aber bei Einsätzen wie anlässlich des Hochwasser 2013 ist es wichtig, auch die entsprechende finanzielle Unterstützung jener Menschen gewährleisten zu können, die durch die Wassermassen schwer betroffen waren.“

 

 

„In unserer gemeinsamen Aktion geht es uns vor allem darum zu verkünden, dass der Auferstandene lebt“, meint Pater Abrahamowicz. „Heute wie damals will der lebende Heiland durch uns „Kranke heilen, Tote auferwecken, Aussätzige rein machen und Dämonen austreiben“ (Mk. 10,8). Nicht alles können wir, aber wir können zumindest die unterstützen, die auch nur einen Bruchteil davon tun. Dabei zählt jeder einzelne Spender bzw. jede Gemeinde, die sich damit identifiziert.“

 

 

Tulln, 24. März 2014  

 

 

RÜCKFRAGEHINWEIS:

Mag. Sonja Kellner, Andreas Zenker, MSc., MBA

Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Niederösterreich

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