12.06.2014 13:43

„GET SOCIAL“: Rotes Kreuz motiviert Jugendliche zu sozialem Engagement

Unter dem Motto „Get Social“ startet das Rote Kreuz heute, Donnerstag, seine große Jugendkampagne. Niederösterreich hat noch ein zusätzliches Ass im Ärmel: Mit einem „Call for Action“ ruft das Rote Kreuz Niederösterreich in Zu-sammenarbeit mit der Firma Kastner Kinder und junge Menschen bis 30 Jahren dazu auf, ihre Ideen zu sozialen Projekte einzureichen und umzusetzen.

„GET SOCIAL“: Rotes Kreuz motiviert Jugendliche zu sozialem Engagement

„Gerade in Niederösterreich haben wir bereits eine sehr aktive Jugend“, erklärt Peter Kaiser, Landesgeschäftsführer des Roten Kreuzes Niederösterreich. „Junge Menschen setzen sich für andere ein – jeden Tag. Wir wollen ihnen zeigen, dass es beim Roten Kreuz viele coole Projekte gibt, bei denen sie mitmachen können.“ Auch Jugendministerin Sophie Karmasin wurde die Kampagne heute im Bundesministerium von Jugendvertreter Peter Müller und sechs Jugendlichen vorgestellt. Lukas, Luca, Antonia, Max, Fini und Caro sind zwischen 16 und 19 Jahre alt und engagieren sich schon seit längerem in verschiedenen Bereichen im Roten Kreuz.

 

 

Herzstück der Kampagne ist ein interaktives YouTube-Video, das mit dem Vorurteil aufräumt, dass Jugendliche egoistisch und wenig hilfsbereit sind – ohne erhobenen Zeigefinger und mit Fun-Faktor. Es zeigt, dass sich soziales Engagement auszahlt. „Um sich sozial zu engagieren, muss man nicht gleich die ganze Welt retten, auch die kleinen Dinge zählen. Zum Beispiel Opa mit dem neuen Handy helfen oder Streit zwischen Freunden schlichten“, sagt Daniela Koller, vom Jugendservice des Roten Kreuzes NÖ. „Im Youtube-Video zur Kampagne zeigen wir genau das: wir treffen jeden Tag Entscheidungen und wer sich um andere kümmert, hat dabei mehr Spaß.“

 

 

Jetzt mitmachen: Call for Action

 

Das Rote Kreuz Niederösterreich ruft aber darüber hinaus auch gleich aktiv zum Mitmachen auf. Der „Call for Action“ soll junge Menschen bewegen, sich eigene Projekte zu überlegen und einzureichen. Begleitet werden sie dabei vom Team des Roten Kreuzes. „Wir unterstützen die jungen Menschen dabei, ihre Ideen als Projekt aufzusetzen und einzureichen“, erläutert Peter Kaiser. „Die Einreichfrist läuft bis Ende Oktober, den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Eine Fachjury entscheidet dann, welche Projekte tatsächlich umgesetzt werden können.“ Unterstützt wird das Rote Kreuz Niederösterreich dabei maßgeblich von dem Lebensmittel-Großhändler Kastner, die ab sofort in allen Nah&Frisch-Märkten Spendenboxen an ihren Kassen aufstellt. „Das hier gesammelte Geld kommt der Umsetzung der Projektideen zugute“, meint Daniela Koller. „Und sollten wirklich mehr Geld gespendet werden, als für die Umsetzung gebraucht wird, wird dieses der Spontanhilfe des Roten Kreuzes übergeben.“

 

Eingereicht können Projekte werden wie Benefizveranstaltungen, Fotoausstellungen, Flohmärkte, Flashmobs und alles, was selbst auch zur Umsetzung gebracht werden kann. Ziel der Projekte muss es natürlich sein, Menschen in Not zu unterstützen oder auch Spenden für soziale Projekte im In- oder Ausland zu sammeln. Oder aber auch mit gezielten Kampagnen auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen. Die Jury, die sich aus Fachleuten des Österreichischen Roten Kreuzes und des Roten Kreuzes Niederösterreich zusammensetzt, werden dann entscheiden, welche Projekte umgesetzt werden können. „Wer mitmachen möchte, kann sich einfach an der nächsten Rotkreuz-Bezirksstelle melden oder auf www.helpstars.at nachlesen“, meint Koller. „Wir sind schon sehr gespannt auf die Projektideen und stehen mit Rat und Tat zur Seite.“

 

 

Weitere Infos:

Das interaktive Youtube-Video sowie alle Informationen rund um die Kampagne „GET SOCIAL – Gemeinsam Mehr“ unter www.roteskreuz.at/getsocial bzw. in den sozialen Medien unter #GETSOCIAL.

 

Auf der Plattform Whatchado erzählen 50 Rotkreuz-Freiwillige und –Mitarbeiter von ihrer Motivation, sich für andere stark zu machen: http://www.whatchado.com/de/oesterreichisches-rotes-kreuz

 

 

 

Tulln, 12. Juni 2014

 

 

RÜCKFRAGEHINWEIS:

Mag. Sonja Kellner, Andreas Zenker, MSc., MBA

Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Niederösterreich

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