13.12.2016 07:53

Familie wieder vereint: Rotkreuz-Mitarbeiterin im Einsatz für Menschen auf der Flucht

Die 8-jährige Fatma konnte nach über einem Jahr ihre Mutter und ihre Geschwister wieder in die Arme schließen. Die freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiterin Hannelore Resch betreut die Familie seit ihrer Ankunft in Brunn am Gebirge und half nun bei der Familien-Zusammenführung.

Familie wieder vereint: Rotkreuz-Mitarbeiterin im Einsatz für Menschen auf der Flucht
Familienzusammenführung: Die 8-jährige Fatma konnte nach über einem Jahr ihre Mutter und ihre Geschwister wieder in die Arme schließen.

Die kleine Fatma war mit ihrem Vater Thamer seit 15. August 2015 an der Rotkreuz Bezirksstelle Brunn am Gebirge untergebracht. Seit damals hat Hannelore Resch den beiden in allen Lebenslagen geholfen, besonders der 8-jährige Fatma. Hannelore spielte mit ihr, half und begleitete sie bei der Einschulung in der Volksschule und organisierte einen Hortplatz. Dabei entstand zwischen ihr und Fatma eine innige Freundschaft. Fatma nennt Hanelore liebevoll ihre Kuscheltante. Das einzige was dem jungen Mädchen fehlte war ihre Mutter, die zusammen mit den beiden Geschwistern in Bagdad zurückblieb.

 

Im März lief der Anspruch auf Grundversorgung aus und Fatma musste mit ihrem Vater das Notquartier an der Bezirksstelle verlassen. Auch hier half Hannelore Resch bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung und den notwendigen Behördenwegen. Während all dieser Zeit wurden schon Anstrengungen unternommen, die Familie aus dem Irak nach Österreich zu holen. Über die Botschaft und mit Hilfe von Christiane Gaar und Martin Stiegler gelang dies dann auch. Fatma konnte letztendlich ihre Mutter am Flughafen Wien-Schwechat endlich wieder in die Arme schließen. „Bei diesem Wiedersehen flossen viele Freudentränen. Mir ist die Kleine mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und es war schön zu sehen wie sehr sie sich über ihre Mutter gefreut hat“, strahlt Hannelore Resch. 

socialshareprivacy info icon