26.06.2018 07:32

Generalversammlung zog Bilanz der Menschlichkeit

„Das Leben von Menschen in Not und sozial Schwachen durch die Kraft der Menschlichkeit verbessern“ – so lautet das Mission Statement des Roten Kreuzes. Das Rote Kreuz Niederösterreich hat es sich zur Realisierung dieser Mission zum Ziel gesetzt, erste Anlaufstelle für ein gesundes, sicheres und selbstbestimmtes Leben zu sein. Im Rahmen der Generalversammlung zog nun das Rote Kreuz Niederösterreich Resümee: im Jahr 2017 sind bereits viele Schritte gesetzt worden, an weiteren Projekten wird intensiv gearbeitet.

Generalversammlung zog Bilanz der Menschlichkeit

Als Gäste konnte Präsident Schmoll im Rahmen der Generalversammlung unter anderen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Präsident Otto Pendl, Arbeiter Samariterbund NÖ, Präsident Mag. Alfred Riedl, Österreichischen Gemeindebundes, Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk, Stadtgemeinde Tulln, Militärkommandant Brigadier Mag. Martin Jawurek, Landesfeuerwehrkommandant Landesbranddirektor Dietmar Fahrafellner, MSc., Bundesrettungskommandant Mag. Gerry Foitik, Österreichisches Rotes Kreuz, Ehrenpräsident HR Dr. Hadmar Lechner, Ehrenpräsident ÖkR Willi Sauer und Kinderburg-Botschafterin Staatssekretärin a.D. Christine Marek in Tulln begrüßen. 

„Das Rote Kreuz Niederösterreich ist eine unverzichtbare Säule für die Sicherheitsfamilie Niederösterreich. Die gute Zusammenarbeit mit dem Land hat sich in der Vergangenheit in vielen Situationen bewährt. Dafür möchte ich mich herzlich beim Roten Kreuz Niederösterreich bedanken, mit der Bitte, dieses Miteinander auch in Zukunft gemeinsam weiter zu tragen“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Wenn das Rote Kreuz Niederösterreich eines im Vorjahr einmal mehr unter Beweis gestellt hat, dann ist es seine Aufwuchsfähigkeit“, erklärt Präsident Josef Schmoll. „Das Rote Kreuz verfügt dank seiner fundierten Basis an Freiwilligen über die Möglichkeit, auch auf unvorhergesehene Großschadensereignisse und Katastrophen rasch und wirksam zu reagieren. Denn wir „wachsen“ mit einer Katastrophe mit. Unsere Ressourcen – Personal, Material, erprobte Alarmierungswege – bilden die Basis für die Katastrophenbewältigung, für Großeinsatze und außergewöhnliche Lagen. Das haben wir im Vorjahr mehrfach unter Beweis gestellt.“

Diese Aufwuchsfähigkeit ist es, die das Rote Kreuz auch in Zukunft weiter ausbauen wird. „Dazu haben wir auch bereits im Vorjahr die Grundsteine für die neuen Logistik- und Katastrophenhilfezentren in Niederosterreich gelegt – das erste wurde in Tulln im Janner eröffnet, für das zweite erfolgte unmittelbar danach der Spatenstich. Gerade in der Katastrophenhilfe kommt dem Roten Kreuz eine wichtige Rolle zu, denn schnelle und kompetente Hilfe in den unterschiedlichsten Bereichen von Rettungsdienst, über Betreuungszentren bis hin zu Team Österreich Einsätzen sind hier gefragt. Unser Ziel ist es also, künftig hier einen noch stärkeren Fokus darauf zu legen. 

2017 war aber nicht nur das Jahr der großen Einsätze – vor allem war es durch das 30 Jahr Jubiläum der Gesundheits- und Sozialen Dienste (GSD) geprägt. Mit mittlerweile 60 Dienstleistungen stellt der GSD eine wesentliche Säule des Roten Kreuzes in Niederösterreich dar. in diesen 30 Jahren entwickelte sich die Angebotspalette von Rufhilfe und einigen wenigen Leistungen hin zu einem umfangreichen Portfolio von Seniorenbetreuung, über Armutsbekämpfung, Lernhäusern und Kinderkrippen bis hin zu Migration und Familienzusammenführung, um nur einige der 60 Angebote zu nennen. Bemerkenswert ist zudem, dass allein im vergangenen Jahr fünf neue HenryLaden eröffnet wurden. Ganz neu im Angebot wurde die Ausbildung der Therapiebegleithunde ins Leben gerufen. 

Neben einem Rückblick auf 2017 und einem Ausblick in die Zukunft standen die Leistungen der Partnerorganisationen wie auch der Rotkreuz-Mitarbeiter/innen im Mittelpunkt der Generalversammlung. Präsident Schmoll zeichnete Militärkommandant Brigadier Mag. Martin Jawurek und Landepolizeidirektor MMag. (FH) Konrad Kogler mit der Silbernen Verdienstmedaille des Roten Kreuzes Niederösterreich und Landesfeuerwehrkommandant Landesbranddirektor Dietmar Fahrafellner, MSc. mit der Goldenen Verdienstmedaille des Roten Kreuzes Niederösterreich aus.

Im Einsatz „Aus Liebe zum Menschen“
Im Rahmen der Generalversammlung wurden aber auch Rotkreuz-Mitarbeiter/innen für ihre Verdienste vor den Vorhang geholt. „Das Engagement unserer Rotkreuz-Kolleginnen und Kollegen ist bemerkenswert“, meint Schmoll. „Sie fragen nicht warum und wer – sie helfen einfach. Und das in den unterschiedlichsten Bereichen. Dafür wollen wir heute auch danke sagen und Auszeichnungen für diesen außergewöhnlichen Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen verleihen.“

Landesrettungskommandant Mag. Werner Kraut wurde für seinen unermüdlichen freiwilligen Einsatz vom Österreichischen Roten Kreuz mit dem Verdienstkreuz des ÖRK ausgezeichnet, das von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundesrettungskommandant Mag. Gerry Foitik und Präsident Josef Schmoll überreicht wurde. 

Für ihre besonderen Leistungen im Rahmen ihrer langjährigen Rotkreuz-Tätigkeit wurden OZF Elisabeth Fichtinger, Rotes Kreuz Pöggstall, OSM Ing. Johann Panzer, Rotes Kreuz Waidhofen/Thaya, AKdt. Florian Schodritz, MSc, Rotes Kreuz Bruck/L., LRR Gerhard Wessely, Rotes Kreuz Gänserndorf als Preisträger der Ing. Hans Kellner-Stiftung ausgezeichnet.

Die Goldene Verdienstmedaille erhielten Bezirksstellenleiter Alfred Elias, Rotes Kreuz Ybbs, Dipl.Päd. Thomas Wordie, Rotes Kreuz Klosterneuburg sowie der langjährige Landesfachreferent für Bau Mag. (FH) Horst Wiesner. Die Silberne Verdienstmedaille wurde an Bezirksstellenleiterin Katharina Latschenberger, Rotes Kreuz St. Peter/Au, Bezirksstellenleiter Michael Dorfstätter, Rotes Kreuz Mödling, Bezirksstellenleiter Mag. Stefan Grusch, Rotes Kreuz Hollabrunn, Bezirksstellenleiter Bürgermeister ÖkR Rudolf Friewald, Rotes Kreuz Tulln, Bezirksstellenleiter Werner Schlögl, Rotes Kreuz St. Pölten, Bezirksstellenleiter Harald Snitily, Rotes Kreuz Hainburg, und die Bronzene Verdienstmedaille an Bezirksstellenleiter Johann Feigl, Rotes Kreuz Marchegg und Bezirksstellenleiter Peter Tesarek, Rotes Kreuz Korneuburg verliehen.

Fotocredit: RKNÖ/ J. Bousek

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Mag. Sonja Kellner, Andreas Zenker, MSc., MBA

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