04.10.2018 10:04

Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Humanitäre Hilfe dringend notwendig

Erdbeben und Tsunami in Indonesien
Zahlreiche Familien haben alles verloren

Zuerst das Erdbeben, dann der Tsunami: die humanitäre Situation auf der indonesischen Insel Sulawesi ist auch sechs Tage nach der Naturkatastrophe noch kritisch. Speziell die Regionen Donggala und Palu sind betroffen - die genaue Schadenslage vor Ort ist allerdings aufgrund des erschwerten Zugangs zu einigen Regionen nur schwer einzuschätzen, obwohl das Indonesische Rote Kreuz mittlerweile auch entlegenere Gebiete erreicht hat. 

 

Was wir derzeit wissen

 

  • 71.000 Menschen wurden evakuiert
  • 1.407 Tote
  • 1,5 Millionen Menschen sind betroffen
  • schwere Schäden an Transport-, Kommunikations- und Gesundheitsinfrastruktur
  • 66.000 beschädigte Häuser

 

Dringenste Aufgabe für die Rettungskräfte vor Ort sind Such- und Rettungsaktionen, allerdings wird auch die Versorgung der Bevölkerung immer wichtiger. Der Bedarf an Hilfsgütern ist enorm: neben Trinkwasser und Unterkünften wird auch eine medizinische Basisversorgung sowie psychosoziale Unterstützung dringend benötigt. Das Rote Kreuz sieht sich vor allem mit logistischen Herausforderungen konfrontiert - viele Straßen sind unpassierbar. Deshalb werden die Hilfsgüter per Schiff von der Hauptstadt Jakarta nach Makassar gebracht. 

 

Wie kann ich helfen?

Den betroffenen Menschen fehlt es an allem: Familien haben ihr Zuhause verloren, es mangelt an Trinkwasser und Nahrung. Das Indonesische Rote Kreuz ist vor Ort und hilft - mit einer Spende können wir die hunderttausenden hilfsbedürften Menschen mit dem Nötigsten versorgen.

 

Ich will helfen!



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