14.03.2019 15:38

Forschungspreis für mobiles Feldlabor

Das Rotkreuz-Projekt "Fäkalschlammanalyse in der Katastrophenhilfe" wurde mit dem Hauptpreis des österreichischen Umwelt- und Innovationspreises prämiert

Forschungspreis für mobiles Feldlabor
Franz Dinhobl (ÖVGW), Johannes Bousek und Georg Ecker (Österreichisches Rotes Kreuz), BM Elisabeth Köstinger, Roland Hohenauer (ÖWAV)

Bei humanitären Einsätzen stellt der sichere Umgang mit Fäkalschlamm eine Herausforderung dar. Es gilt die Verbreitung von Seuchen zu verhindern und langfristige Umweltschäden einzudämmen. Kurz: Fäkalschlamm-Management rettet Leben. Das Österreichische Rote Kreuz hat gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Industrie ein Feldlabor zur Qualitätskontrolle der Fäkalschlammbildung entwickelt. Dieses mobile Labor kommt international beispielsweise in Flüchtlingscamps zum Einsatz und liefert notwendige Daten, um die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig zu gewährleisten.

Der Hauptpreisträger des alljährlich verliehenen "Neptun Wasserpreis" wird traditionell per Live-Saalvoting ermittelt. "Das Projekt des Roten Kreuzes überzeugt durch einen sehr hohen Nachhaltigkeitsgrad und die praktische Anwendbarkeit bei humanitären Einsätzen. Passend zum heurigen Motto des Weltwassertages – „Leaving no one behind“ – beeindruckt das Projekt auch durch seine soziale Komponente und die globale Relevanz.“, freut sich Roland Hohenauer, Präsident des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) über die Wahl des Saal-Publikums.

Auch im Roten Kreuz freut man sich über die Auszeichnung: "Der Preis ist eine Bestätigung dafür, dass das Rote Kreuz im Wasser- und Sanitätsbereich ein wesentlicher Innovationstreiber ist", sagt Walter Hajek, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit im Roten Kreuz.

 

 

 

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