19.06.2019 23:00

Nachtübung der Einsatzorganisationen auf der Hohen Wand

Ende Juni 2019 war es wieder so weit: Die Teilnehmer des Notfallsanitäterkurses vom Roten Kreuz Wiener Neustadt konnten ihr Wissen im Zuge einer Nachtübung auf der Hohen Wand unter Beweis stellen

Nachtübung der Einsatzorganisationen auf der Hohen Wand

 

Am Parkplatz des Alpengasthof Postl trafen sich die Kursteilnehmer mit den Teilnehmern der Rotkreuz Suchhunde Wr. Neustadt und der Bergrettung Hohe Wand. Jede der anwesenden Organisationen stellte einen Einsatzleiter, welche sich im Bergrettungsbus zu einer Einsatzleitung formierten.

Nach genauer Vorbesprechung und der Einteilung in 4 Gruppen wurden die zukünftigen NotfallsanitäterInnen mit dem notwendigen Material versorgt und mit dem genauen Ablauf vertraut gemacht. Gegen 19:30 startete das erste Übungsszenario.

In dem einen der beiden Übungsszenarien galt es, eine im Wald verunglückte Person mit schwerer Atemnot zu finden und in weiterer Folge zu versorgen. Dank der feinen Nase der Suchhunde und unter Mithilfe des Hundeführers konnte die vermisste Person rasch lokalisiert werden. Durch eine gezielte Befragung und Untersuchung stellten die angehenden Notfallsanitäter fest, dass es sich um eine massive Rauchgasvergiftung handelte. Gemeinsam mit dem nachalarmierten Notarzt konnten sie den Patienten stabilisieren und erfolgreich retten.

Im zweiten Szenario musste eine schwer verletzte Person in unwegsamem Gelände gefunden und gerettet werden. Durch die professionelle Assistenz der Bergrettung war der gesicherte Abstieg zum Patienten erst möglich. Wieder bewiesen die Kursteilnehmer ihr Wissen, Geschick und auch Improvisationstalent und versorgten den Verunglückten zuerst alleine, dann mit dem später eintreffenden Notarzt, vorbildlich. Gemeinsam mit der Bergrettung gelang auch in diesem Fall die schwierige Rettung des Patienten.

Dank des perfekten Zusammenspiels aller beteiligten Einsatzkräfte konnte die Nachtübung erfolgreich abgeschlossen werden.

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